Es wird keine Widerholung des Tempo-80/100-Desasters in der Steiermark geben. Der Feinstaub-Landesrat Wegscheider hat w.o. gegeben – na ja, schon Bruno I. von Österreich hat gemeint, dass man auch über Nacht gescheiter werden könne…
Gut, gescheiter ist der steirische Landesrat wohl nicht geworden. Er wollte ja, er hätte den Griff ins Braune gerne noch einmal probiert – nur er konnte nicht. Der Verkehrsminister ist gegen die steirische Geschwindigkeitsregelung und der Ober sticht den Unter. So ist das eben im Ösiland
Nun sollte man aber nicht in den Irrtum verfallen, der Verkehrsminister wäre plötzlich ein Versteher des Verkehrsgeschehens geworden und würde die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs oder gar die Verkehrssicherheit im Sinn haben. Nach seinem letzten Vorstoß hat er sich ja als Anti-Verkehrsminister geoutet. Ich denke eher, er wird den Steirern die Strafeinnahmen nicht gönnen und möchte stattdessen selber gerne kassieren. Die als Ersatz angedachte Lösung – bei Schadstoffbelastung kurzfristig Tempolimits mit automatischen Anlagen verhängen zu können – ist nämlich eine brillante Möglichkeit, um verlässlich und dauerhaft abkassieren zu können. Und bis das installiert ist, wird sicherlich schon die ASFINAG (für den Bund) kassieren…