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26. Sep. 2007

So kann man unsere Justizministerin Maria Berger in Anlehnung an einen Song von Boris Bukowski bezeichnen. Auf der einen Seite fasst sie Verbrecher mit Samthandschuhen an und zugleich will sie sogenannte Alkolenker bereits ab 1 Promille ins Gefängnis werfen lassen.

Entweder ist die Justizministerin eine gespaltene Persönlichkeit oder steckt da wirklich System dahinter. In zweiterem Fall würde es ihre ständigen Bemühungen, die Gefängnisse von Verbrechern leer zu bekommen – dagegen nimmt sich der Ex-Justizminister Broda ja noch als Hardliner aus :) , erklären. Sie muss ja Platz schaffen für die wirklich gefährlichen Leute, die nach 3 Achteln vielleicht 500 m nach Hause fahren. Vielleicht sollte man aber auch die Handytelefonierer kriminalisieren oder die Mütter, die ihre Kinder nicht richtig niederschnallen, gleich vor der Volksschule verhaften lassen…

Man wird mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr fertig. Wenn einige Minister noch ein paar solche intellektuelle Fehlgeburten verwirklichen, dann wird schön langsam die Scharia noch als das kleinere Übel erscheinen :)

 

PS: Der HC Strache bräuchte momentan eigentlich gar nichts tun. Die halbe Regierung arbeitet ja sowieso für ihn… 

3 Kommentare »

  1. auchwill schreibt:

    In Italien landet man auch schon mal im Gefängnis, wenn man etwas zuviel getrunken hat, stand jedenfalls kürzlich in der ADAC-Zeitung.

    Was das nicht anschnallen von Kindern betrifft, finde ich, kann man nicht hart genug durchgreifen. Erwachsene sollen meinetwegen selbst entscheiden. Aber Kinder können die Gefahren ja gar nicht einschätzen.

    4. Okt. 2007 | #

  2. kritikus schreibt:

    Was die Italiener machen, ist deren Sache. Man muss ja dort nicht hinfahren. Ist eh schon so teuer, dass selbst die eigene Bevölkerung zunehmend dort nicht mehr Urlaub macht, sondern lieber nach Griechenland fliegt… :)

    Wenn man schon Kinder schützen will, dann aber gleich richtig. Hosenträgergurt, Vollvisierhelm, Überrollbügel, Seiten und Überkopfairbags sollten auf jeden Fall in Fahrzeugen, die zum Kindertransport bestimmt sind, vorhanden sein. In anderen Fahrzeugen müsste der Kindertransport überhaupt verboten werden. Zusätzlich sollte noch die Verpflichtung eingeführt werden, Kindern im Brust/Bauch-Bereich, an Armen und Beinen spezielle Protektoren anzulegen und die Fahrgeschwindigkeit für Kindertransporte auf höchstens 10 km/h zu begrenzen. Man kann ja nie vorsichtig genug sein…

    4. Okt. 2007 | #

  3. auchwill schreibt:

    Ja, da hast Du recht, das ist eigentlich das mindeste, was man für die Kinder tun sollte.

    Das ist nicht selbst auf die Idee gekommen bin. Danke Kritikus!

    9. Okt. 2007 | #

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