Unsere Frauenministerin in Teilzeit (sie hat ja auch andere Agenden) hat es nicht leicht. Jetzt muss sie sich schon mit den zickigen Beamten (für die die Tausensasserin ja auch zuständig ist), welche “plötzlich” die vom Sozialminister als gerecht erachtete 4-Prozent-Lohnerhöhung auch haben wollen (na sowas aber auch…
), herumschlagen und dann das auch noch.
KÜrzlich wurde eine Eurobarometerumfrage veröffentlicht, wonach in Europa viele Menschen Schwarzarbeit machen. Österreich liegt hier über dem europäischen Durchschnitt. Das alleine ist nicht besonders verwunderlich, das wissen eh alle und es wird als völlig normal empfunden.
Interessanter wird es beim Thema Einkommen aus der Schattenarbeit. Angeblich wird da durchschnittlich 16,6 € pro Stunde verdient – netto/cash natürlich. Männer gaben an, durchschnittlich 19.-, Frauen lediglich 12.- Euronen pro Stunde zu verdienen. Aber das ist doch eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen, die Differenz ist ja noch größer als auf der hellen Seite der Macht. Ich bin neugierig, was unsere Frauenministerin hier zu tun gedenkt. Zumindest sollte doch das Bewusstsein der Auftraggeber der Schwarzarbeiten mit einer Inseratenkampagne – um einige hunderttausen Euro – aufgerüttelt werden.
PS: Mein Arbeitgeber muss mich für eine Frau halten, denn mit meinem Stundenlohn liege ich sogar unter dem Durchschnitt von Schwarzarbeiterinnen…