Ob Minister Faymann gemein ist, habe ich mich schon einmal gefragt, als er sagte, in seinem 10-Punkte-Programm für die Verkehrssicherheit würde sich auch “Gemeines verbergen”. Die 3 künftigen Ex-Manager der ASFINAG werden ihn aber sicherlich nicht gemein finden
Jetzt hat es der Minister nach langem schweren Leiden endlich geschafft, dass die drei (von ihm) ungeliebten Manager die “Vereinbarung über die Auflösung des Dienstverhältnisses” unterschrieben haben. Leiden tun aber auch wir Österreicher, denn statt der kolportierten Trennungsversüßung von 280.000.- Euronen sind es jetzt stattliche 720.000.- pro Kopf und Nase geworden – ein kleines Hoppala halt. Das hat der Minister aber angeblich gar nicht gewusst, wahrscheinlich hat er es erst aus der Zeitung erfahren
Laut Medien soll die Summe deshalb höher ausgefallen sein, weil zu der Abfertigung von 280.000.- € noch diverse Sonder-Bonifikationen „für besondere Leistungen” dazu gekommen sind. Aha, na dann ist ja alles klar!
Oder doch nicht? Wenn Bonifikationen für “besondere Leistungen” ausgelobt werden, dann müssen die drei Manager wohl passabel gearbeitet haben. Aber warum wurden sie dann überhaupt gefeuert? Hat man nun vielleicht (rote) Wunderwuzzis gefunden, welche die ASFINAG innerhalb von ein paar Jahren entschulden? Kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen…
Nein, ich versteh´s einfach nicht – aber irgendwie bin ich gerade darüber ganz froh…
[...] sich halt um neue Einnahmequellen umsehen. So macht das auch die ASFINAG (Schuldenauslagerungs und ausrangierte Politiker-Versorgungs AG ) und die deutschen Autofahrer müssen als Ausrede [...]
1. Jan. 2010 | #