8. Okt. 2007
Abseits vom Arigona-Spektakel, welches in eigenartiger Weise genau da ausgebrochen ist, als sich die grüne Führung enormer Kritik (zu wenig angriffig) aus den eigenen Reihen ausgesetzt sah
, gibt es zZt auch kleine Nachrichten, welche Aufmerksamkeit verdienen.
Rupert Kisser ist Bereichsleiter – Heim, Freizeit & Sport – im Kuratorium für Verkehrssicherheit und es ist wahrscheinlich für ihn gerade Zeit, ein Lebenszeichen zu geben, um sein Gehalt zu rechtfertigen. 57.100 Verletzte hat es bei Unfällen im Haushalt im Jahr 2006 gegeben. Interessant dabei ist, dass das um 5000 mehr sind, als im Straßenverkehr.
Der KfV-”Spezialist” hat zwar ein dreiviertel Jahr gebraucht, um seine Zahlen zu ordnen, Maßnahmen, um die hohe Zahl der Unfälle zu vermindern, fallen ihm aber scheinbar nicht ein. Und dabei wäre das doch so einfach. “Spezialist” Kisser müsste sich nur im eingen Haus erkundigen. Die sind da sehr erfinderisch, wenn es darum geht, Leute zu schützen – oder wie manche meinen, zu terrorisieren.
Mir würden da auch gleich einige Maßnahmen zur Verringerung der Haushaltsunfälle einfallen:
- Es müsste verboten werden, Kinder im Haushalt frei herumlaufen zu lassen. Sie müssten mit Gurten auf den Sitzen niedergeschnallt oder zumindest in gummigepolsterte Räume – natürlich ohne Möbel (Verletzungsgefahr!) eingesperrt werden.
- Vor jeder Tür zu einem Haushalt müsste ein Schild mit Warnhinweisen – als dämliche Sprüche könnte man die von den Zigarettenpackungen, etwas abgewandelt, gleich verwenden – angebracht werden.
- Es sollte verboten werden, gefährliche Gegenstände wie Küchenmesser, Gurkenhachler, Wasserkocher, Leitern etc in Haushalten zu verwenden oder zu lagern.
- Für Personen müsste im Haushalt eine Höchstgeschwindigkeit von 1 m/sec gelten. Bei einer 30-prozentigen Überschreitung müsste die Strafe mindestens 70.- € ausmachen, um auch ausländische Raser bestrafen zu können.
- Selbstverständlich müsste ein totales Alkoholverbot im Haushalt angestrebt werden, jedenfalls aber schon ab 0,5 Promille die Haushaltsberechtigung auf Zeit entzogen werden.
- Letztendlich würde zu überlegen sein, ob man nicht überhaupt das Wohnen in privaten Haushalten verbieten sollte. Damit könnten eine Menge Leben gerettet und den Krankenkassen ein Haufen Geld erspart werden.
Nur damit keine Irrtümer aufkommen: Ich weiß natürlich, dass meine “Vorschläge” totaler Unsinn sind. Aber im Namen der Verkehrsicherheit (Straßenverkehr) bzw der Gesundheit (Raucherbekämpfung) werden solche Dinge gefordert oder sind bereits in Kraft. Und die missionarischen Zwangsweltverbesserer sind noch lange nicht fertig…