Erwartungsgemäß werden Zigaretten bald um 20 bis 30 Cent pro Packung teurer werden. Jetzt hat das nach Austria Tabak auch Philip Morris verlauten lassen. Die Schlaumaer, die mit diesem Trafikanten-Notfallprogramm Selbstimport und Zigarettenschmuggel eindämmen wollen, haben derweil noch immer nicht schlüssig erklären können, wie das bei offenen Schengengrenzen funktionieren soll.
Die Jungs von Philip Morris haben aber wenigstens Humor und immer auch ein Witzchen auf Lager. So wurde die kommende Regelung mit der Einfuhrbegrenzung – nur eine Stange Zigaretten wenn die Warnhinweise nicht in deutscher Sprache sind – ausdrücklich gelobt. Eh klar, den Tabakleuten wird es nämlich herzlich egal sein, wo sie ihre Glimmstängel verscherbeln. Die Lachen sich wahrscheinlich auf dem Rücken der Raucher (und wohl auch der Regierung) den Buckel voll
Noch besser ist da nur mehr der Scherz mit der bereits angelaufenen Kampagne (Waldheim sagte zu sowas immer “campaign”
), der bei der selben Gelegenheit unter die Leute gebracht wurde. Es soll eine bis Weihnachten dauernde Aufklärungs-Kampagne zur Eindämmung des Zigarettenschmuggels nach Österreich sein. Dabei sollen 50.000 Broschüren verteilt werden. “Bestimmte Produkte sollten Sie nicht irgendwo kaufen. Das gilt auch für Zigaretten.” steht da ua auch drauf. Toll, selten so gelacht! Wie schon erwähnt, ist es dem Konzern ausgesprochen wurscht, wo er seine Tschick verkauft – Hauptsache die (eigene) Kassa stimmt. Traurig ist nur, dass viele (Raucher, Nichtraucher, Politiker) diesen völlig nutzlosen Unsinn wirklich für eine Guttat halten werden…