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6. Dez. 2007

60 Millionen Euro müssen bei der ÖBB berichtigt werden (dh wohl, sie sind futsch). Das Geld wurde anscheinend verspekuliert. Da drängt sich die Frage auf, wie ein Unternehmen mit chronischem Defizit + monströsem Schuldenberg überhaupt Spekulationsgeschäfte machen kann.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wurden Einrichtungen der ÖBB (Lokomotiven, Zugsgarnituren, Kraftwerke, Bahnhöfe etc) an amerikanische Investoren verscherbelt und diese dann wieder zurückgeleast. Mit dem Geld wurde anscheinend, mit sehr mäßigem Erfolg, spekuliert. Hier dürften die 60 Millionen infolge der US-Immobilienkrise den Bach runter gegangen sein. Es sei alles nicht so schlimm, betonen die Bahnmanager und Minister Faymann vertraut ihnen. Es würde sich um Papiere mit 10-jähriger Laufzeit handeln und es wären ja erst 2 Jahre vergangen. Toll, sehr beruhigend! – Gerade haben sie in ZIB2 von der US-Immobilienkrise “ohne Ende” gesprochen. Das dürfte aber Bahnvorstand und Minister nicht sonderlich kratzen. In 8 Jahren werden sie wohl ihre Schäfchen schon im Trockenen haben und kaum mehr Minister bzw ÖBB-Manager sein… ;)

Überhaupt sehr gut ankommen wird die Erklärung für die merkwürdigen Geschäfte. Da wurde gesagt, man hätte die Bahneinrichtungen verkauft und wieder zurückgemietet, um einen Steuervorteil zu haben. Ein staatsnaher Dauersubventionsempänger in Milliardenhöhe entzieht mit windigen Geschäften, die noch dazu in die Hose gegangen sind, dem Staat zustehende Steuereinnahmen und niemand denkt sich etwas dabei? Hier wäre vielleicht wieder ein Untersuchungsausschuss angebracht. Der hätte sicherlich mehr zu tun, als damals Eurofighter- und Bankenuntersuchungsausschuss gemeinsam…

2 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Wie in guten, so auch in schlechten Zeiten… schreibt:

    [...] Wir hier in Europa brauchen aber deswegen nicht abwertend nach Amerika lächeln. Prämien und Abfertigungen für Manager gibt es bei uns auch. Man denke zB nur an den früheren ÖBB-Manager, der so “gut” gewirtschaftet hat, dass die Bahn den Hintern jetzt überhaupt nicht mehr  zusammen bringt. Den Mann hat man ja auch förmlich vergoldet… [...]

    19. Okt. 2008 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Fass ohne Boden… schreibt:

    [...] will auch nicht die Peanuts von verspekuliertem Geld oder dem Verscherbeln der Infrastruktur wiederkäuen. Auf das Thema gebracht hat mich diesmal die ÖVP, die in Zeiten drohender [...]

    28. Mrz. 2010 | #

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