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20. Jan. 2008

Auf den ersten Blick hört sich das wie ein schlechter Witz an. Leider ist es ein solcher nicht. Im kalifornischen Belmont gibt es das zusammen mit einem Rauchverbot am Gehsteig schon und auch in Deutschland arbeitet man daran.

Schöne neue Welt, der wir da entgegen gehen. Die Frage, die sich stellt, wird sein, wie das denn überwacht werden könnte. Aber auch darauf gibt es schon eine Antwort. Die EU (auch der Ex-Kettenraucher, der jenen, die mit Tabak umgehen können, neidig ist :) , gehört zu den Repräsentanten) sorgt ja mit der Überwachungs-Richtlinie (Minister Platter bekommt dafür gerade seine Watschen) bereits vor. Wahrscheinlich werden dann in Wohnungen von Verdächtigen Kameras aufgehängt werden. Um verdächtig zu werden, dürfte es genügen, neben einem rauchenden Raucher zu stehen und nicht zu protestieren…

Mich wundert bei der Sache nur, dass bei solchen Aussichten anscheinend niemand nachdenklich wird. Ich habe mir ja schon vor einiger Zeit gedacht, dass mit der angeblichen Gefährlichkeit von Passivrauch übertrieben wird. Jetzt hat aber die Antirauch-Liga (Übersetzung) selber zugegeben, dass da gelogen wurde. Das überhören die Alltagsfaschisten aber gefließentlich…

Aber vielleicht bewegt sich ja doch etwas. In Graz haben gerade die Sozialisten einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten bekommen. Es bedeutet zwar höchstwahrscheinlich nichts, aber gerade bei den steirischen Sozialisten sind einige der größten Unterdrücker untergekommen. Mich würd´s ja freuen, wenn die Abrechnung schon begonnen hätte… ;)

1 Kommentar »

  1. maschi schreibt:

    Da nun das Totalverbot in Lokalen wohl definitiv kommen wird, schlage ich vor, verstärkt darüber nachzudenken, ein Lizenzsystem einzuführen, das die Wettbewerbsverzerrung von Teilverbotsszenarien zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen auszugleichen imstande ist. Einen ersten Vorschlag, wie ich mir sowas vorstelle, mache ich dazu bei mir.

    Hinsichtlich Autos und Privatwohnungen prophezeihe ich auch, dass die Debatte noch nicht beendet ist. Bei Autos wird mit der Verkehrssicherheit und in Privatwohnungen wird mit dem Schutz der Kinder argumentiert werden. Eins ist aber sicher: Dann wäre für mich der Bogen endgültig überspannt und mit mir wohl kein Kompromiss mehr möglich.

    21. Jan. 2008 | #

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