Zwei haben sich zusammengetan, um die Fußball-EM.2008 Herrn und Frau Östereicher schmackhaft zu machen. Wirtschafskammer (WKO) und Arbeitsmarktservice (AMS) präsentierten eine, selbst in Auftrag gegebene (deshalb natürlich vollkommen objektive
) Studie, wonach durch die EM 11000 neu Jobs geschaffen werden würden.
In der Gastronomie (Hilfskräfte und Service) sollen es 4000 sein, im Sicherheitsgewerbe (Ordner udgl) 3000 bis 4000 und im Nahrungsmittelhandel immerhin noch 1500. Mehr als die Hälfte dieser Jobs, nämlich ca 6000, sollen gar dauerhafte Arbeitsplätze sein.
Das klingt ja alles ganz schön, aber wer´s glaubt wird wahrscheinlich selig. Man kann ja noch verstehen, dass die genannte Anzahl an Arbeitskräften während der EM benötigt wird. Nur, was machen die Leute nachher, wenn der EM-Rummel vorbei ist? Bleibt etwa ein Teil der EM-Besucher dauerhaft im Land?
Na gut, auch nachher werden Arbeiten anstehen – Aufräumungsarbeiten. Und das nicht zu knapp. Man denke beispielsweise nur an das urinverseuchte Erdreich, welches in Unmengen links und rechts der großen Fanmeile in Berlin abgegraben und entsorgt werden musste. Der Kehraus wird sicher eine Weile dauern, aber für 6000 Dauerarbeitsplätze wird wohl auch das nicht reichen…