Eine Grippewelle wütet derzeit in Österreich. Vom Gesundheitsministerium wird geschätzt, dass es diesmal mehr als 3000 Tote geben könnte und manche Mediziner bewerben (im Dienste der Pharmakonzerne
) wieder intensiv die Grippeschutzimpfung.
Die geschätzte Zahl der Grippe-Opfer schein noch bedrohlicher, wenn man sie mit anderen Opferzahlen vergleicht. Hier fallen mir gleich einmal die Verkehrstoten ein – 686 waren es im Jahr 2007.
Auch bei den Toten durch Passivrauchen sieht es nicht viel anders aus. Drei Tote werden in Österreich pro Tag genannt – wahrscheinlich maßlos übertrieben, denn andere Quellen (zB hier) nennen für Deutschland (10x so groß wie Österreich) nur 3300 Tote durch Passivrauch (und auch dass soll um 2/3 zu viel sein – siehe gleiche Quelle).
Wenn man nun bedenkt, was die missionierenden Zwangsgesunder und Verbotsfetischisten in Sachen Verkehr und Rauchen schon alles umgesetzt haben und noch fordern, dann wundert man sich, dass man es gerade bei der Grippe mit viel mehr Toten bei einer einfachen Impfempfehlung belässt. Wo sind sie denn, die Forderungen nach Zwangsimpfung, Lokalschließung, Mundschutzpflicht, Händeschüttelverbot etc garniert mit existenzbedrohenden Strafen? Traut man sich da etwa nicht drüber, weil es nicht gegen eine bestimmte, nicht mehrheitsfähige, Gruppe geht?
PS: 50 Prozent der Hausbevölkerung liegen bei mir dzt im Bett. Ich derweil noch nicht, ich bin geimpft – ist gratis (zahlt die Firma), hoffentlich aber nicht umsonst…