“Im Sinne des Gleichbehandlung werden Frauen bevorzugt” oder ähnlich heißt es schon seit geraumer Zeit in Ausschreibungen im öffentlichen Dienst. Der Spruch hat etwas Geniales, er hätte sogar einem großen Karl (Farkas oder Valentin) zur Ehre gereicht…
Irgendwann sollte mit den Beleidigungen gegenüber Frauen aber Schluss sein. Durch den ganzen Gender-Wahn werden ja letztendlich starke Frauen zu Nullnummern, QuotendodlInnen eben, herabgemacht. Außerdem schaffen es diejenigen, die gut und leistungswillig sind sowie der Karriere vieles unterordnen, ja sowieso, in Spitzenpositionen zu kommen – Beispiele gibt es da genug. Dumme, faule Männer, für die zudem ihre Privatsachen die Hauptrolle im Leben spielen, haben es ja auch nicht leicht, Karriere zu machen.
Die Norweger ziehen jetzt ihr Frauenquoten-Gesetz durch. Deshalb sind jetzt gleich einmal 12 Firmen (Aktiengesellschaften) – sie haben die 40-Prozent-Frauenquote in den Aufsichtsräten nicht erfüllt – von der Zwangsschließung bedroht. Da auch bei uns, besonders bei Rot und Grün, Tendenzen zu sowas bestehen, muss man wohl annehmen, die Aufsichtsräte der Unternehmen werden für soziale Einrichtungen gehalten. Nur so wäre eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote verständlich – diese müsste dann aber eigentlich 50 Prozent betragen…
Den Bock abgeschossen hat aber die SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin, Gabriele Heinisch-Hosek, als sie meinte: “Nicht die Frauen brauchen den good will der Wirtschaft, es ist umgekehrt: die Wirtschaft braucht die Frauen.” Na alsdann, es regelt sich ja sowieso alles selber. Die Gute muss es ja wissen, das Thema ist ja sozusagen ihr Hauptgeschäft. Aber wozu dann der ganze Gender-Zirkus?