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29. Apr. 2008

Irland ist das einzige Land der EU, wo eine Voksabstimmung über den Reformvertrag abgehalten werden wird. Wie man hört, dürfte die Annahme desselben keine “gmahte Wiesn sein.

Auf den ersten Blick scheint es eigenartig, dass gerade die Iren der EU so kritisch gegenüberstehen. Gerade Irland hat sehr viel von der EU profitiert. Das Land ist in relativ kurzer Zeit vom Armenhaus Europas zu einem der beliebtesten Wirtschaftsstandorte geworden, was sich natürlich auch auf den allgemeinen Wohlstand niedergeschlagen hat. Und nun dieser Undank…

Freilich richtet sich der Irische Unmut nicht gegen den Reformvertrag als solchen. Diesen werden die Wahlberechtigten dort, wie sonst auch überall in der EU, kaum kennen. Vielmehr wird die Abstimmung von vielen dazu genutzt werden, der EU insgesamt eins reinzuwürgen. Dabei werden die vielen kleinen Sachen, mit denen von der Kommission, und zunehmend auch vom Parlament, in das Leben des einzelnen Bürgers eingegriffen wird (zB Rauchverbot), abgerechnet werden. Es ist nämlich so, dass man den täglichen Ärger (sei er noch so klein) immer vor Augen hat, während man große Errungenschaften nur sieht, wenn man sich besinnt und diese nicht generell als gottgegeben hinnimmt. Je mehr von dem täglichen Ärger aber vorhanden ist, desto schwerer fällt es, sich zu besinnen. Die Iren werden da nicht viel anders gestrickt sein. Zudem wusste man schon im frühen Amerika, dass sie stur seien und es mit ihnen nicht gut Kirschenessen wäre. Die eitlen Gockel in der EU-Kommission werden da wahrscheinlich jetzt draufkommen (müssen). :)

Den von irgendwelchen Gnaden eingesetzten Extrembürokraten der EU-Kommission kann man vieles vorhalten, dumm sind sie aber nicht. In einer Art Selbsterhaltungstrieb haben sie sehr schnell erkannt, dass Voksabstimmungen über den Reformvertrag großteils in die Hose gehen würden. Sie müssen es ja wissen – sie wissen ja, was sie angerichtet haben (Kyprianou – wurde ja zum Segen Europas bereits entsorgt – und Spidla seien hier nur als Beispiel für viele genannt)  ;) . Genau deshalb wurden die Nationalregierungen vorsorglich konditioniert, Volksabstimmungen nicht zuzulassen.

Ich muss aber zugeben, dass ich aus den genannten Gründen in der derzeitigen Situation auch nicht für eine Volksabstimmung bin. Mir ist das Europa-Projekt zu wichtig, als es durch deplazierte, eitle Schnösel gefährden zu lassen. Nein, damit meine ich nicht etwa undankbare Iren (oder andere EU-Bürger), sondern die jetzigen EU-Granden… :)

25. Apr. 2008

endet nicht mit einem Totalverbot. Die Sozialpartner haben sich in der Raucherfrage geeinigt und es hat sich, man glaubt es kaum, die Vernunft durchgesetzt.

Jedes Gastronomielokal muss künftig in Raucher und Nichtraucherbereich aufgeteilt werden, außer es stehen bau- oder feuerpolizeiliche Gründe (?!) entgegen. Dann kann der Wirt selber entscheiden, ob er ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal haben will. Das ist schon das Wichtigste an der Einigung. Die Vorteile, die für das Personal in Raucherlokalen ausverhandelt wurden, interessieren wohl nur dieses - und davon wahrscheinlich auch nicht sehr viele. Die Kennzeichnungspflicht samt dämlichen Warnhinweisen (wie auf den Zigarettenpackungen) kratzt sicher überhaupt niemanden… :)

Jetzt muss die Sache nur mehr durch Ministerrat und Parlament. Aber die Minister Kdolsky und Buchinger werden ja nicht so mauern und die Mehrheit im Parlament sollte auch reichen (auch wenn die Oberhauserin und der Rasinger nicht mitstimmen sollten ;) . Und die, wie “Die Presse” schreibt, “Revolte in der Ärzteschaft” wird ja wohl der Präsident in den Griff kriegen… :) :)

24. Apr. 2008

Fortschreitende CO2-Hysterie und drohende ÖKO-Diktatur bringen es mit sich, dass ganz besondere Geschäftemacher auch am CO2-Kuchen teilhaben wollen. ÖKO-Tuning ist das Zauberwort…

Als Ökotuning werden zB Magnete für Treibstoffleitungen, ungeheure Schmiermittelzusätze (welche jahrzehntelange Forschung der Motorölproduzenten alt aussehen lassen sollen) und Steuerungssoftware für Motoren (Chip-Tuning) angeboten. Laut Anpreisung sollen diese Dinge den Treibstoffverbrauch von Motoren verringern. Alle haben aber gemeinsam, dass sie nichts bringen (also zu keiner Treibstoffersparnis führen) – wie “Auto Bild” nun herausgefunden hat. Einzig die Leistungssteigerung – zB beim Chip-Tuning – ist nachvollziehbar, die im Falle des Falles zu erwartenden Probleme mit dem Versicherungsschutz, dem Motorverschleiß und der Garantie sind das aber auch.

Nicht, dass es den nutzlosen Krempel, der Verbrennungsmotoren stärker und sparsamer machen soll, nicht schon lange geben würde, jetzt versucht man aber, das Zeug unter dem CO2-Spar-Deckmantel zu verhökern. Das wird zweifellos gut klappen, denn schließlich geht uns die Umwelt alle etwas an und ein reines Gewissen ist allemal was wert… ;)

 

PS: Mich erinnert der ganze Zirkus an früher. Damals, vor ganz langer Zeit, wollten wir Schlauberger unsere Motorräder (eine 750iger hatte damals ja nur ~75 PS – kann man ja nicht so lassen…) in Eigenregie aufmotzen – mit Vergaserdüsen, Luftfiltern und Auspussanlagen. Nach monatelangen Experimenten und Enttäuschungen – ich hatte schon so viele Vergaserdüsen, dass ich hätte Handel damit treiben können – bin ich dann zur Erkenntnis gelangt, dass die Ingenieure von Yamaha das doch besser können als ich… :)

23. Apr. 2008

Der Titel ist natürlich etwas provokant. Ein Schmäh (eigentlich wäre es ja Betrug) ist sicher bei weitem nicht alles, was als “bio” angeboten wird. Ein gutes Geschäft ist es aber allemal…

Gerade ist bekannt geworden, dass ein (geförderter) “Biobauer” aus Slowenien 5 1/2 Tonnen pestizitbelastete Birnen verkauft hat. Das es sich obendrein noch um ein EU-weit verbotenes (nur für Getreide erlaubtes) Pestizit gehandelt hat, ist sicher auch kein mildernder Umstand ;) . Der Mann hat mit seinen BIO-Birnen dreimal verdient – Bioförderung, höherer Preis und höherer Ertrag. Dass der slowenisch Bioschlawiner mit seiner Geschäftsidee alleine ist, scheint bei solchen Gewinnaussichten eher unwahrscheinlich zu sein.

Es ist aber trotzdem (hoffentlich) noch nicht so, dass alles, was als “bio” angeboten wird, in diese Kategorie einzureihen sein wird. Auf die Kontrolle kommt es nämlich an und das dürfte auch das eigentliche Problem sein. Kontrolle kostet bekanntlich Geld (Personal, Labor etc) und gerade öffentliche Einrichtungen (die ja dafür zuständig sein sollten) werden ja, dem Zeitgeist folgend, immer mehr zusammengespart.

Da würde sich auch gleich die Frage aufwerfen, um wieviel mehr jährlich für die Kontrolle der Bioprodukte aufgewendet wird, denn der Zuwachs an Biobauern (und somit auch an Bio-Produkten) ist enorm. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass wahrscheinlich die Ausgaben für die Biokontrolle nicht steigen werden – eher das Gegenteil wird der Fall sein. Wenn das aber bei uns schon so ist, wie wird es dann in Ländern, die eine Beamtenkultur (wie es sie bei uns noch gibt) nie hatten, wohl sein?

Gelegenheit macht Diebe” – sagt man… ;)

22. Apr. 2008

Am Anfang hatte `the Evil One´ der Innenpolitik, Jörg Haider, eine Idee. Verflucht wurde er – und mit ihm ganz Kärnten – dafür. Nun dürfte die Idee salonfähig werden…

Was für ein Geschrei hatte es damals gegeben, als der kärntner Landeshauptmann Asylwerber auf bloßem Verdacht hin aus seinem Bundesland abschieben wollte (zwischenzeitlich ist das ja schon geschehen – ohne sehr viel Geschrei). Die Haider-Idee dürfte aber so schlecht nicht gewesen sein, denn nun wurde sie von Gabi ´mag kein Rauch´ Burgstaller aufgegriffen…

Ausgerechnet im Land von Gabi Burgstaller, die ja zu den Guten gehört(e), hat man nun auch solche Greueltaten vor. Asylwerber sollen, nach kärntner Vorbild, schon bei bloßem Verdacht auf eine Straftat von Salzburg nach Traiskirchen (die dort werden sich aber freuen – hehe :) ) abgeschoben werden. Die Salzburger sind aber so gnädig, für jeden abgeschobenen Asylanten einen frischen, noch nicht kriminellen, aufzunehmen. Na alsdann, so unmenschlich ist man im Land der Burgstallerin ja gar nicht… ;)

22. Apr. 2008

Gerade hat wieder einer den Stiefel bekommen, soll heißen, er ist gefeuert worden. Die ÖBB haben ihrem Chef aber einen ganz besonderen Stiefel gereicht, einen goldenen…

Kolportiert wird eine Summe von 500.000.- bis 1.000.000.- Euro, die CEO Martin Huber hinterher geschoben werden. Mann, muss der Mann gut gewesen sein, dass man ihm soviel Geld bezahlt! Aber, wenn er so gut war, warum schmeißt man ihn dann hinaus? Irgendwie geht das doch nicht zusammen ;)

Man sollte sich auch verdeutlichen, wieviel Geld eine Million Euro eigentlich ist. Das ist etwa die Summe, die der österreichische Bundeskanzler während einer ganzen Legislaturperiode (4 Jahre) verdient. Selbst wenn es billig abgehen sollte, werden dem künftigen Ex-ÖBB-Chef immer noch zwei Kanzler-Jahresgehälter hinterhergeworfen (die Wahrheit wird wohl in der Mitte – 3 Kanzler-Jahresgagen – liegen…). Angesichts der derzeitigen Diskussionen über Inflation, Lebensmittel- und Energiepreise und der daraus resultierenden Armutsgefährdung ganzer Bevölkerungsschichten ist das ein sehr merkwürdiges Zeichen, dass unsere Regierung da setzt… :)

20. Apr. 2008

Greenpeace Österreich dürfte in eine Sinnkrise gefallen sein. Anders kann ich mir die neueste hirnlose Aktion gegen das, von C.Chorherr und den Grünen in die Welt gesetzte, Feindbild SUV nicht erklären.

Wahrscheinlich in Ermangelung eigener Kreativität bitten die Greenpeacer zu einem Wettbewerb. Es sollen einschlägige Videos und Plakatentwürfe, die natürlich SUV-Fahrer verunglimpfen, eingereicht werden. Dafür kann man dann auch gewinnen, etwa ein “eintägiges Greenpeace Aktions-Kampagnen-Training“… halleluja :)

Etwas selektiv dürfte die Wahrnehmung von Greenpeace Österreich (natürlich auch der Grünen in dieser Beziehung) allerdings schon sein. Wenn man das ausgestoßene CO2 schon so genau zählt, dann müsste man manch anderes auch verdammen. Etwa die Vans, die den SUVs in puncto CO2-Ausstoß um nichts nachstehen, oder die Motorräder, die zu 90 Prozent nur zum Spazierenfahren benützt werden. Und was ist mit Häusern, die in CO2-verschwenderischer Weise größer als 130 m² (an 500 m² Villen will ich gar nicht denken ;) ) sind oder 100 m² Wohnungen, die von Singles bewohnt werden? Wollte man eine sachliche Diskussion, dann müsste man das alles – und noch vieles mehr – mit einbeziehen. So, wie das jetzt anläuft, ist es nur eine billige Hetzte. Aber was will man von einer missionarischen Sekte denn sonst erwarten?

Ich muss mich aber vorsehen. Heute vormittag habe ich mir eine Grundimmunisierung verpasst. Dabei habe ich eine gute Stunde lang ca neunmal soviel CO2 ausgestoßen, als wenn ich zu Hause gelegen wäre. Wenn man bedenkt, dass ein durchschnittliches SUV nur max. dreimal soviel CO2 ausstößt, als ein Baustellen-WC auf Rädern (= Sm*rt :) ), dann dürfte es nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis Läufer als CO2-Feindbild auserkoren werden…

17. Apr. 2008

ist keine Schande. Selbiges passierte anscheinend auch Walter Dorner, Chef der Ärztekammer. Er tritt bei der Rauchverbotsdebatte plötzlich für die Wahlfreiheit der Wirte (Lokale >75 m²) ein.

“Walter Dorner hatte sich in der gestrigen „Presse“ für die Wahlfreiheit kleiner Gastwirte ausgesprochen: In Lokalen unter 75 Quadratmetern sollte der Besitzer selbst entscheiden dürfen, ob er das Rauchen gestatten will. Mit dem Zusatz, dass Raucher-Lokale auch als solche gekennzeichnet werden müssten, ähnlich den Warnungen auf Zigarettenschachteln.” (Zitat: “Die Presse”).

An und für sich eine ganz vernünftige Einstellung, die (zufällig?) auch ganz genau jener von Gesundheitsministerin Kdolsky entspricht. Da muss man sich natürlich fragen, was denn das “Gscheiter werden” (ist ja eigentlich eine 180°Kehrtwendung) herbeigeführt haben könnte. Handelt es sich hier etwa um eine Einschleimungsaktion gegenüber der Ministerin, die ja gerade mit der Krankenkassenreform beschäftigt ist? Da geht es ja auch um Geld für die Ärzte und gute Stimmung schadet sicher nicht… ;)

Wie auch immer, mich freut der Sinneswandel des Präsidenten (er wird mir doch nicht etwa gar noch sympathisch werden :) ), zeigt er doch, dass in der Ärzteschaft nicht alle Zwangsgesunder sind. Vielmehr muss es dort wohl, entgegen der veröffentlichten Meinung, eine Menge grundvernünftiger Menschen geben. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass das ein völliger Alleingang des Präsidenten war.

Ihn selber sehe ich aber schweren Zeiten entgegengehen. Die missionarisch religiöse Verbotsliga wetzt sicher schon die Messer und der Präsident wird bereits aus den eigenen Reihen massiv angegriffen. Man kann ihm nur viel Glück wünschen, er wird es brauchen…

15. Apr. 2008

Frankreich will Personen und Medien, die Magersucht verherrlichen und so andere dazu anstiften, gerichtlich unter Strafe stellen.

Freilich ist Magersucht eine schlimme Krankheit und oft kommen die Auslöser von außen, aber man kann´s auch übertreiben. Bis zu 2 Jahren Haft und 30.000.- € Geldstrafe (im Todesfall bis 3 Jahre und 45.000.- €) drohen den Anstiftern. Verstehen kann man eventuell noch, dass man gegen Betreiber von Internetseiten, die Magersucht verherrlichen und dafür sogar werben (man kann es sich kaum vorstellen, aber so etwas soll es wirklich geben) etwas unternehmen will. Aber wie weit soll das “Anstiften” heruntergebrochen werden? Darf etwa ein Modezar künftig nur mehr mollige Models (BMI ~25) auf den Laufsteg schicken? Wird es einem sehr schlanken Prominenten künftig untersagt sein, sich in der Öffentlichkeit bzw in den Medien zu zeigen oder sind dann diese schon strafbar, wenn sie Bilder von ihm bringen? Muss etwa gar Big Sarko befürchten, dass sie ihm seine Carla (oder gar ihn selber…) einsperren, wenn er sich mit ihr öffentlich zeigt? :)

Durch den französischen Vorstoß wird bei den EU-Zwangsgesundern unter Marcos I. ganz besondere Freude aufkommen. Die haben ja sowieso schon die Übergewichtigen als Ziel auserwählt und was man da dann alles verbieten und unter Strafe stellen wird können… :)

14. Apr. 2008

Recht glücklich schaut er dieser Tage nicht aus der Wäsche, unser Umweltminister. Wir werden das vom Kioto-Vertrag, den die Schlaumaier in grenzenloser Eitelkeit und Güte auf unsere Kosten unterschrieben haben, vorgegebene Ziel nicht erreichen. Um das zu erkennen, muss man kein Prophet sein…

Na gut, ich würde wahrscheinlich auch nicht besser ausschauen, wenn ich so eine “Erfolgsbilanz” wie Minister Pröll vorweisen müsste. Ein Bissl schön reden und von Deutschland abgeschauter CO2-Aktionismus sind eben zu wenig, um den Knebelvertrag zu erfüllen.

Minister Pröll ist aber ein Steher, er gibt nicht auf. Jetzt haut er erst einmal kräftig auf den Tisch. Ein “Klimaschutzgesetz” müsse her, Klimaschutz sei keine “One-Man-Show” und “Jetzt muss man die Gangart verschärfen” lässt er verlauten. Sogar von Strafen (Sanktionen) für Klimasünder ist da die Rede.

Sanktionen für Klimasünder? Wer soll da bestraft werden? Etwa der Häuslbauer, der um 1 cm zu wenig Dämmung aufgelegt hat? Oder der Wohnungsbesitzer, der über 21°C die Heizung aufdreht? Oder werden die fahrbaren Kilometer für die Autos rationiert (statt wie früher Lebensmittelmarken jetzt Kilometermarken :) )? Soweit wird´s wahrscheinlich nicht kommen, denn im Standard ist ua zu lesen:

“Ganz so weit dürfte Pröll aber nicht gehen. Eingeweihte Kreise sprachen am Montag lediglich von gemeinsam zu erarbeitenden Zielvorgaben, die auch eingehalten werden müssen. Ein Beispiel: Sollte etwa der Verkehrsminister den vereinbarten Klimaschutz-Beitrag verfehlen, müsste sein Ressort für das Defizit auch die dadurch verursachte Pönale übernehmen.”

So, jetzt ist die Katze aus dem Sack, jetzt wissen wir, wer zahlen wird. Wir alle gemeinsam werden für den Kioto-Unsinn blechen – und niemand sonst. Diese Tatsache ist aber nicht so neu, vielmehr konnte man sich das schon denken, als unser Spezialisten in Kioto über den Tisch gezogen wurden. Tragisch ist dabei nur, dass unser Geld nicht verwendet werden kann, um von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wegzukommen, sondern vertragsgemäß Geschäftemachern in den Rachen geworfen werden muss.

Alles in allem kann man sagen, dass jeder ein Depp ist, der auch nur einen Euro in die Hand nimmt, um seine persönliche Energiebilanz zu verbessern – denn er wird dadurch doppelt zahlen. Solche Investitionen rechnen sich nämlich auch dann nicht, wenn man die zweifellos steigenden Energiepreise mitrechnet. Die Regierung hat es nämlich verabsäumt, für ordentliche Förderungen (zB ein ÖKO-Stromgesetz, dass diesen Namen auch verdient) zu sorgen, als noch Spielraum war…

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