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15. Apr. 2008

Frankreich will Personen und Medien, die Magersucht verherrlichen und so andere dazu anstiften, gerichtlich unter Strafe stellen.

Freilich ist Magersucht eine schlimme Krankheit und oft kommen die Auslöser von außen, aber man kann´s auch übertreiben. Bis zu 2 Jahren Haft und 30.000.- € Geldstrafe (im Todesfall bis 3 Jahre und 45.000.- €) drohen den Anstiftern. Verstehen kann man eventuell noch, dass man gegen Betreiber von Internetseiten, die Magersucht verherrlichen und dafür sogar werben (man kann es sich kaum vorstellen, aber so etwas soll es wirklich geben) etwas unternehmen will. Aber wie weit soll das “Anstiften” heruntergebrochen werden? Darf etwa ein Modezar künftig nur mehr mollige Models (BMI ~25) auf den Laufsteg schicken? Wird es einem sehr schlanken Prominenten künftig untersagt sein, sich in der Öffentlichkeit bzw in den Medien zu zeigen oder sind dann diese schon strafbar, wenn sie Bilder von ihm bringen? Muss etwa gar Big Sarko befürchten, dass sie ihm seine Carla (oder gar ihn selber…) einsperren, wenn er sich mit ihr öffentlich zeigt? :)

Durch den französischen Vorstoß wird bei den EU-Zwangsgesundern unter Marcos I. ganz besondere Freude aufkommen. Die haben ja sowieso schon die Übergewichtigen als Ziel auserwählt und was man da dann alles verbieten und unter Strafe stellen wird können… :)

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