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22. Apr. 2008

Gerade hat wieder einer den Stiefel bekommen, soll heißen, er ist gefeuert worden. Die ÖBB haben ihrem Chef aber einen ganz besonderen Stiefel gereicht, einen goldenen…

Kolportiert wird eine Summe von 500.000.- bis 1.000.000.- Euro, die CEO Martin Huber hinterher geschoben werden. Mann, muss der Mann gut gewesen sein, dass man ihm soviel Geld bezahlt! Aber, wenn er so gut war, warum schmeißt man ihn dann hinaus? Irgendwie geht das doch nicht zusammen ;)

Man sollte sich auch verdeutlichen, wieviel Geld eine Million Euro eigentlich ist. Das ist etwa die Summe, die der österreichische Bundeskanzler während einer ganzen Legislaturperiode (4 Jahre) verdient. Selbst wenn es billig abgehen sollte, werden dem künftigen Ex-ÖBB-Chef immer noch zwei Kanzler-Jahresgehälter hinterhergeworfen (die Wahrheit wird wohl in der Mitte – 3 Kanzler-Jahresgagen – liegen…). Angesichts der derzeitigen Diskussionen über Inflation, Lebensmittel- und Energiepreise und der daraus resultierenden Armutsgefährdung ganzer Bevölkerungsschichten ist das ein sehr merkwürdiges Zeichen, dass unsere Regierung da setzt… :)

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Wie in guten, so auch in schlechten Zeiten… schreibt:

    [...] Wir hier in Europa brauchen aber deswegen nicht abwertend nach Amerika lächeln. Prämien und Abfertigungen für Manager gibt es bei uns auch. Man denke zB nur an den früheren ÖBB-Manager, der so “gut” gewirtschaftet hat, dass die Bahn den Hintern jetzt überhaupt nicht mehr  zusammen bringt. Den Mann hat man ja auch förmlich vergoldet… [...]

    19. Okt. 2008 | #

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