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30. Mai. 2008

Die Milchbauern sind sauer, sie bekommen zu wenig für ihre Milch. Und das, obwohl wir in den Geschäften, so wie bei allen Lebensmitteln, immer mehr für Milchprodukte bezahlen. Nun gibt es innerhalb der Bauernschaft Bestrebungen, die Molkereien zu boykottieren und keine Milch mehr abzuliefern. Milchstreik – sozusagen…

Freilich, die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Milchboykott flächendeckend kommen wird, ist genauso hoch, wie bei den Ärzten – also nahezu bei Null. Das erklärt sich ganz einfach, denn die Milchbauern sind ebenso selbstständige Geschäftsleute und somit die einzigen, die durch einen Milchstreik einen finanziellen Schaden hätten. Es wird maximal eine Krisensitzung unter Teilnahme von Regierung und Molkereien mit einem Wischiwaschi-Kompromiss geben – und gut ist. Gegen das Lebensmittelkartell sind nämlich die Molkereien macht- und die Regierung (gewollt) zahnlos… ;)

 

PS: Ich persönlich würde gerne mehr für Milch zu bezahlen, wenn das den Milchbauern zugute kommen würde (Cola und Bier sind ja auch teurer und man kauft trotzdem ;) ). Das wird´s aber nicht spielen, dh mehr zahlen wird man wahrscheinlich schon bald dürfen, nur wird sich den Rewak das Kartell unter den Nagel reissen…

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Bier-und-Würstchen-Streik? schreibt:

    [...] Es wird ja immer besser, jetzt drohen nach Trafikanten, Ärzten und (Milch)Bauern sogar Wirte mit Streik. Verkehrte Welt - bald streiken mehr Arbeitgeber als Arbeitnehmer… [...]

    11. Jun. 2008 | #

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