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24. Jun. 2008

Jetzt haben wir´s amtlich! Es interessiert keine Sau, wo das Geld der BAWAG hingekommen ist bzw wer sich damit bereichert hat.

Mit “Außerdem gehe es im Verfahren darum, ob das Geld die Bawag überhaupt verlassen durfte, nicht darum, was danach damit geschah.” wird in der Wiener Zeitung die Richterin in der Endpahse des BAWAG-Prozesses wiedergegeben. Das heißt wohl im Klartext, dass Helmut Elsner und die übrigen Angeklagten die bitteren, verdorbenen Reste der Suppe, bei deren Zubereitung sie ursprünglich maßgeblich beteiligt waren und die damals, im frischen Zustand, anderen Gourmets wohl sehr gemundet haben dürfte, alleine auslöffeln werden müssen. Diese Suppengourmets werden, so wie es ausschaut, völlig ungeschoren bleiben.

Die Gewaltigen interessiert es nämlich offenbar überhaupt nicht, wer das Geld eingesteckt hat (dass alles verspielt wurde, glaubt mittlerweile nicht einmal der letzte Heubodentürldepp mehr). Anders ist es wohl nicht erklärbar, dass diesbezüglich noch überhaupt nichts aufgeklärt wurde. Die Wege von Geld sind nämlich ganz gut nachvollziehbar (wenn man nur will ;) ) – wie jeder kleine Betrüger oder Steuerhinterzieher schon zu spüren bekommen hat. Na ja, die Herrschaften werden schon wissen, warum alles so läuft, wie es läuft… :)

PS: “Titschkerl/Tatschkerl”, “Wie du mir, so ich dir”, “Eine Hand wäscht die andere”…….

4 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Verzockt oder nicht verzockt… schreibt:

    [...] Eine Sache habe ich kapiert. Das Geld der BAWAG sucht niemand. Warum das so ist, werde ich wahrscheinlich nie kapieren… [...]

    26. Jun. 2008 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Eine Hand wäscht die andere? schreibt:

    [...] Aber wurscht – Schelm hin oder her – es werden (wie immer in solchen Fällen) nur Gerüchte übrig bleiben. Genauso, wie die alten Fragen über die wundersame Entschuldung Entschuldung der Partei und den Verbleib des BAWAG-Geldes, wahrscheinlich immer ungelöst bleiben werden… [...]

    6. Sep. 2008 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Häfngespräche schreibt:

    [...] Späte Erkenntnis, aber recht dürfte er haben, der Helmut Elsner. Beschweren bräuchte er sich aber nicht, er hat ja, indem er schwieg, den Sündenbock freiwillig (umsonst wird es ja wohl sowieso nicht gewesen sein ) auf sich genommen. Außerdem wird schon etwas für die Zeit danach übrig geblieben sein. Das verlorene Geld sucht ja niemand mehr. [...]

    21. Sep. 2008 | #

  4. kritikus.at » Blog Archiv » Einer für alle schreibt:

    [...] So wurde das verschwundene Geld nie gesucht, ja der Verbleib desselben interessierte die Richterin überhaupt nicht. Und eine Nähe zur Politik war bei Helmut Elsner sicherlich auch gegeben. Der gelernte [...]

    12. Mrz. 2009 | #

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