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18. Aug. 2008

Die wiener Grünen haben kürzlich im Haus der Lotterien unter mäßiger Beteiligung des Parteivolkes (=Basis) Klarheit und Ordnung in ihre Kandidatenliste gebracht. Viel interessanter als die Liste selber sind aber naturgemäß die Dinge, die am Rande ablaufen.

Da musste sich Justizsprecher Albert Steinhauser einem Gegenkanditaten, Peter Wurm, stellen. Im Zuge der Diskussion sagte dieser einen Satz, der in genialer Weise beschreibt, warum die Grünen schon so lange auf der Stelle treten: „Wir verachten alle, die uns nicht verstehen...”. Peter Wurm hatte natürlich dann keine Chance mehr, wählbar auf die Liste zu kommen. Die Wahrheit will man nämlich gewöhnlich nicht hören… ;)

Man kann jetzt natürlich sagen, dass man den genialen Spruch auch auf andere Parteien anwenden könne. Es ist sicher richtig, das auch bei anderen (wahrscheinlich sogar bei allen) Parteien diese Einstellung vorherrscht. Nur, die kaschieren es gut – man merkt es fast nicht. Bei den Grünen hat man zu oft den Eindruck, “Wir gescheit – ihr zu dumm” sei sogar das Parteiprogramm… :)

2 Kommentare »

  1. pauli schreibt:

    Diese Einstellung haben leider viele unserer Volksvertreter. Bis zu einem gewissen Grad wird sie aber auch nötig sein, wenn man was erreichen will.
    Wer alles hinterfrägt, kommt nicht weiter.

    18. Aug. 2008 | #

  2. Peter Wurm schreibt:

    Lieber Kritikus!

    Danke für das schöne Feedback! Das Video meiner Rede gibts auf http://www.peterwurm.com und auf http://www.youtube.com/peterwurm2008.

    Liebe Grüße

    Peter Wurm

    20. Aug. 2008 | #

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