Seiten

Kategorien

Archive

Meta

Schlagwörter

Ärztekammer ÖBB ÖVP Übergewicht bawag Die Grünen Donnerbauer EU EU-Parlament Experten FPÖ Hirt Internetsperren Jarolim Komasaufen Nova Rock Obama ORF Rauchen Schwarzenegger Selbstbehalt SPÖ Vorsorge

Links

19. Aug. 2008

Bis jetzt war man es nur gewohnt, so etwas aus Wettbüros und ähnlichem zu hören. Das soll sich aber jetzt ändern. Maria Rauch-Kallat, Quotenfrau der ÖVP und ua bekannt geworden als Anti-Rauch-Maria, hat sich mit allem, was sie zu leisten vermag, in den Wahlkampf geworfen… :)

Die angeehlichte Gräfin präsentierte das Programm der schwarzen Frauen (ÖVP) und dort ist unter anderem die Forderung nach einer verbindlichen Frauenquote für die Wirtschaft enthalten. Konkret nannte Frau Rauch-Kallat die Aufsichtsräte von Firmen und als Ziel dort eine Frauenquote von 50 Prozent.

Die Gute dürfte wirklich nicht wissen, was Freuen von heute bewegt. Jene, die als Otto-Normalverbraucher ihr Dasein fristen, wird eine Aufsichtsratsfrauenquote herzlich wenig interessieren. Sie würden es auch bei einer 100-Prozent-Quote niemals dorthin schaffen. Erfolgreiche Frauen, die in den Chefetagen sowieso aus- und eingehen, werden auch sauer sein, denn sie würden dann als Quotendodelinnen abqualifiziert werden. Einzig für ein paar ausgemusterte Polit-(Quoten?)-Frauen würden sich Vorteile ergeben. Sie wären dann als Quotentussies leichter in der Endversorgung unterzubringen ;)

Na ja, ein paar hundert Stimmen wird der Quotenvorstoß der ÖVP schon bringen. Die paar zehntausend, die er eventuell kosten könnte, darf man halt nicht mitrechnen. In der ÖVP-Zentrale sollen sie das nicht so eng sehen, auch wenn man sich dort fragen wird, auf wessen Seite Frau Kallat wirklich steht… :)

2 Kommentare »

  1. kritikus schreibt:

    Nachtrag:
    Selbstverständlich darf die ÖVP-Quotenjägerin nicht alleine gelassen werden. Da muss ja förmlich die SPÖ-Präsidentin (Prammer) einstimmen. Für sie ist die Quotenforderung ja schon beinahe ein alter Hut und man kann doch das Feld nicht dem “GegnerIn” überlassen. Hoffentlich haben diese beiden “Emanzen” nicht einmal wirklich was zu plauschen in ihren Parteien, denn eine neuerliche GROKO droht uns ja. Und wenn man sich so gut versteht, könnte die Verquotung erfolgreicher Frauen schneller wahr werden, als vielen lieb ist… :)

    20. Aug. 2008 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Quoten ohne Ende schreibt:

    [...] Gabriele Heinisch-Hosek hat jedenfalls keine Zeit verloren und Frauenquoten gleich am Tag der Regierungserklärung gefordert, obwohl das gar nicht im Koalitionsübereinkommen steht. Aber gut, was sollte sie denn als Frauenministerin sonst tun? Etwa sich so um die Belange von Frauen kümmern, dass auch Frau Anne-Normalverbraucher etwas davon hat? Aber nicht doch, wen interessiert das denn. Quoten für Aufsichtsratssitze sind wichtig, auch wenn wahrscheinlich 99,9 Prozent der Frauen überhaupt nichts davon haben. [...]

    4. Dez. 2008 | #

Kommentar schreiben

Bitte den Sicherheitscode in die Textbox schreiben

RSS-Feed für diese Kommentare. | TrackBack URI