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27. Aug. 2008

Ein Paradebeispiel dafür, wie man aus falschen Motiven das Richtige macht, liefern gerade FPÖ und BZÖ ab, indem sie das Faymann-Paket torpedieren.

Werner Faymann und sein Team haben es von vorneherein ausgeschlossen, bei ihrem Anti-Teuerungspaket Änderungswünsche oder Junktimierungen zu akzeptieren. Die anderen Parteien wären eingeladen, dem Paket – so wie es ist -  zuzustimmen oder es zu lassen. Das einzige Zugeständnis der SPÖ war, dass über jeden Punkt im Nationalrat einzeln abgestimmt werden würde, um so leichter Mehrheiten zu finden. Die Parteien hätten so nicht das ganze Paket akzeptieren müssen, sondern sich einzelne Punkte heraussuchen können.

Nun lassen aber FPÖ und BZÖ verlauten, dass sie nach den von der SPÖ aufgestellten Regeln nicht zustimmen würden. Die FPÖ will eigene Ideen einbringen und das BZÖ will Anerkennung als möglicher Koalitionspartner. Beides hat die SPÖ aber ausgeschlossen und so wird das Paket höchstwahrscheinlich keine Mehrheit finden. Dem Himmel, Strache und Haider sei gedankt – auch wenn ersterer gar nicht und die beiden anderen aus falschen Motiven (richtig) handeln… :)

Schön langsam frage ich mich aber, ob Werner Faymann nicht doch unterschätzt wird. vielleicht hat er vorausgesehen…., geblufft (mit hohem Einsatz zwar)… und eigentlich gar nicht gewollt… – aber dazu ein andermal… ;)

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