Von “Inflation und EU” habe ich erst kürzlich geschrieben. Es wird von den Extrembürokraten dort noch immer nur von Inflationsbekämpfung geschwafelt und derweil alles unternommen, um diese anzuheizen.
Diesmal haben sich die bürokratischen Extremisten der EU-Kommission wieder einmal vorgenommen, die schon jetzt monströsen Tabakpreise weiter in die Höhe zu treiben, um “den Menschen das Rauchen abgewöhnen” (Zitat: Die Presse). Die Tabaksteuer soll EU-weit von 57 auf 63 Prozent angehoben werden. Logisch, dass auf dieen Zug gleich einige aufspringen.
Etwa meldete sich umgehend der Obmann der Drogendealer, Peter Trinkl, zu Wort. Durch die EU-Maßnahme würden sich die Zigaretten um ca 15 % verteuern. Entweder hat bei dem Herrn PISA kräftig zugeschlagen oder er mogelt. Richtig gerechnet kann er jedenfalls nicht haben, wenn er von einer 6 Prozent Steuererhöhung auf eine 15-prozentige Erhöhung des Endpreises kommt. Anscheinend sind die Zeiten längst vorbei, wo die Trafikanten als Partner der Raucher angesehen werden konnten…
Wenn die EU-Inflationsbekämpfer weiter solchen Eifer an den Tag legen, werden wir in der EURO-Zone bald bei 10 Prozent Inflation angelangt sein. Bei der Kommission werden sie natürlich sagen, Rauchen sei nicht gesund und schon gar nicht lebensnotwendig und wer so etwas Verwerfliches macht, soll gefälligst zahlen. Lebensnotwendig sind aber nur klares Wasser, Brot und vielleicht noch ein Dach über dem Kopf. Alles andere ist Luxus und in irgendeiner Form ungesund. Da hätten die Inflationsbekämpfer noch eine Menge zu tun
Manchmal ist es ganz gut, wenn es so kommt, wie es kommt. Schön langsam bin ich den Iren dankbar und hoffe, dass sie sich – wie auch die Tschechen – nicht umstimmen lassen…