Eine Hand wäscht die andere?
Über Geld wird beinahe in jedem Wahlkampf gemunkelt, haben doch die Parteien auch gewaltige Kosten, die ausgeglichen werden müssen. ÖVP, FPÖ und BZÖ wurden in dieser Beziehung in der Vergangenheit schon öfter kritisiert und angegriffen. Nun tauchen aber auch Gerüchte über die SPÖ auf…
So steht in der Presse zu lesen, dass die SPÖ nicht wie offiziell kolportiert 9,5 Millionen Euro, sondern erheblich mehr Geld im Wahlkampfbudget haben soll. Über die Herkunft kann nur gerätselt werden und die Presse macht das auch:
Zu einem „Abend mit Alfred Gusenbauer“. Es soll ein Diner in exklusivem Rahmen sein. Die Liste der erwarteten Gäste ist dementsprechend exquisit: Rewe-Vorstand Frank Hensel ist geladen, ebenso Großbäcker Kurt Mann. ORF-Chef Alexander Wrabetz wird erwartet, Novomatic-Boss Franz Wohlfahrt, Rechtsanwalt Gabriel Lansky sowie der Holz-Industrielle Gerald Schweighofer.
Und so kommt es, dass bei der Frage nach großzügigen SPÖ-Finanziers neuerdings immer wieder zwei Namen fallen: Martin Schlaff und Mohamed Bin Issa Al Jaber.
Es sind nur Gerüchte, die da verbreitet werden, obgleich da sehr prominente Namen dabei sind. Wenn da ein Rewe-Vorstand und ein Großbäcker genannt werden, könnten einem Schelm (und nur einem solchen
) schon merkwürdige Gedanken kommen.
Aber wurscht - Schelm hin oder her - es werden (wie immer in solchen Fällen) nur Gerüchte übrig bleiben. Genauso, wie die alten Fragen, etwa über die wundersame Entschuldung der Partei und den Verbleib des BAWAG-Geldes, wahrscheinlich immer ungelöst bleiben werden…
Am 8. September 2008 um 17:35 Uhr
[...] Das jüngste Gerücht ist wieder einmal da. Wen wunderts - Wahlkampf ist und da prodelt es eben in der Gerüchteküche. Nach der SPÖ ist jetzt das LIF an der Reihe. Nun hat es also auch eine von den Guten erwischt. Na ja, das Leben ist hart aber ungerecht… [...]