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11. Sep. 2008

Unsere deutschen Freunde machen scheinbar ernst in Sachen Ausweitung der Werbeverbote. Sabine Bätzing dürfte es geschaft haben, aus der Bundesregierung eine Vereinigung missionarischer (Zwangs)Gesundheitsapostel zu machen…

Die Würfel für das Werbeverbot auf Alkoholprodukte dürften (zunächst in Deutschland) gefallen sein. Im deutschen Gesundheitsministerium rechnet man mit einer breiten Mehrheit im Parlament und erachtet eine Diskussion über das Werbeverbot deshalb überhaupt nicht mehr notwendig. Wenn das so einfach geht, was kommt dann als nächstes? Werbeverbot für fett- und zuckerhaltige Lebensmittel? Pomes- und Burgerverbot? Werbeverbot für Spielkonsolen (Bewegungsmangel ist erwiesenermaßen ein ganz großer Krankmacher)?

Vielleicht sollte wirklich einmal jemand zu Protestmaßnahmen greifen. Etwa die Abgeordneten und Regierungsmitglieder offiziel vom Oktoberfest ausladen oder die genannten einfach nicht mehr in die Stadien lassen (viele Vereine profitieren sehr von der Alkhoholwerbung) oder ihnen gleich in allen Gourmettempeln Hausverbot (wegen Geschäftsschädigung) erteilen. Ich weiß schon, solche “Schikanen” würden wahrscheinlich rechtlich nicht halten. Lustig wäre es aber schon, wenn ein Minister sein Recht zum Besuch des Oktoberfestes einklagen und sich dann mit Gerichtsvollzieher und Polizei Zutritt verschaffen müsste… :)

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