Vorausehbar war es ja schon, aber dass es gar so schnell geht, hat man nicht erwarten dürfen.
Wilhelm Molterer geht als Parteichef, das ist sicher. Ziemlich sicher dürfte auch sein, dass sich Hannes Missethon verabschiedet und Gerüchte besagen sogar schon, dass auch Wolfgang Schüssel den schwarzen Hut nimmt. CO2-Profi und Kronprinz Josef Pröll übernimmt den Parteivorsitz. Die Gescheiterten verlieren also keine Zeit und treten ab, damit es andere probieren können. Eine saubere Lösung…
Könnte man jedenfalls meinen – wenn da nicht der Faymann und sein Zeitungsonkel schon im Wahlkampf dauernd gesagt hätten, dass es mit den richtigen Leuten in der ÖVP schon gehen würde. Und wenn man nicht wüsste, dass der Ober-Niederösterreicher (ÖVP) und der Ober-Wiener (SPÖ), die beide in ihren Parteien sehr mächtig sind und sich gar so gut verstehen, leidenschaftliche Großkoalitionäre sind. Ja ersterer hat dafür sogar schon seinen Neffen konditioniert…
Also Herr Faymann(Dichand?), die Hausaufgaben sind gemacht. Es ist angerichtet für die GroKo, greifen Sie zu…
[...] Es geht ziemlich zu derzeit. Nicht wegen der Wahl (die Groko winkt sowieso schon ), nein, die Finanzwelt ist nahe am Zerbröseln. [...]
2. Okt. 2008 | #