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8. Okt. 2008

Das weltweite Finanzdesaster bringt allerhand zutage, das wir in dieser Intensität ansonsten wohl nie erfahren hätten.

Vom ÖBB-Schienennetz und den Lokomotiven, hat man es ja schon genauso gewusst, wie vom wiener Kanalnetz. Gewissenlose Zocker haben Infrastruktur an amerikanische Investmenthäuser verkauft und leasen sie nun zurück. Es ist zwar unverständlich, dass das passiert ist, letztendlich hatte man sich daran aber schon (zähneknirschend) gewöhnt.

Gestern hörte ich im ORF-Report aber, dass der Verbund alle Donaukraftwerke verkauft hat, um sie ebenfalls zurück zu leasen. Eh nur, um weniger Steuern zahlen zu müssen – weil´s ja eh wurscht ist, wem die Kraftwerke gehören. Bravo, das haben die Geschäftemacher wieder gaaanz supi hingekriegt. Allerherzlichsten Dank, das nächste Mal gerne wieder…

Man fragt sich jetzt, was uns Österreichern überhaupt noch gehört. Vielleicht zahlen wir unsere Rückzahlungsraten für die Wohnbauförderung auch schon in die USA, fahren auf amerikanischen Straßen, trinken amerikanisches Wasser und scheissen überall schon in amerikanische Rohre. Verdammt, es muss doch eine Möglichkeit geben, diese steuerhinterziehenden Falloten, denen scheinbar nichts mehr heilig ist, bis auf´s Hemd auszuziehen und geteert und gefedert aus dem Land zu jagen… :)

3 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » “Inflationsbekämpfung” - 2 schreibt:

    [...] Es kann aber auch sein, dass es wirklich nicht anders geht. Vielleicht brauchen die Bundesländer das zusätzliche Geld, um die Verluste der Zockerei abzudecken oder das sind schon die Vorboten des Kioto-Unsinns… [...]

    10. Okt. 2008 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Menschenhändler schreibt:

    [...] haben ja auch bei uns nicht zu wenige Schlaubolzen Infrastruktur an US-Bankster verhöckert. Wie lange es wohl dauern wird, bis die wirklich innovativskrupellosen [...]

    18. Aug. 2009 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Gewerbsmäßiger Wissenschaftsbetrug schreibt:

    [...] Da fielen kürzlich Mitglieder dieser Spezies in die Rechner des britischen Klimaforschungsinstitutes Climate Research Unit (CRU) ein und veröffentlichten tausende eMails und andere Dokumente (DiePresse.com). An und für sich müsste diese Zentralanstalt der Klimareligion jetzt froh sein, dass ihre Glaubenssätze noch mehr Verbreitung finden. Ich denke aber, in dem Fall wird es eher nicht so sein. Was da nämlich veröffentlicht wurde, lässt tief in das Gewissen der Klimaforschung blicken. Und da stinkt´s ärger wie in der amerikanischen Kloake von Wien. [...]

    25. Nov. 2009 | #

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