Fly away

Es hat eine Zeit gegeben, da war jeder Ösiländer stolz auf die AUA, unsere Friendly Airline. Es war denkunmöglich, die Fluglinie zu verkaufen…

Das Denkunmögliche ist nun eingetreten, die AUA soll verkauft werden. Die Verluste werden immer höher, die Schulden sind erdrückend und die Aktien im Keller. Notverkauf heißt das wohl im Klartext und bis gestern schien ja auch noch alles paletti: kein Gegenwind aus Volk und Medien und 3 Bieter waren auch vorhanden.

Und dann - Supergau! Eigentlich noch denkunmöglicher, die AUA will offenbar gar niemand haben. Was? - Da bietet man aufopferungsvoll den fliegenden Stolz der Nation an und diese undankbaren Gfrasta wollen nicht?

Es wird halt wieder Vater Staat einspringen müssen und Werner Faymann hat sich schon dazu geäußert: “Dann kostet es viel Geld.” Na toll, aber nach den hundert Milliarden kommt es auf ein paar hundert Millionen auch nicht mehr an. “Wenn die Kuh hin ist, kann das Kalb auch hin sein” - wie der Landwirt dazu sagen würde. ;)

Was bei der AUA so falsch gelaufen ist, weiß ich auch nicht. Es muss aber jedenfalls unerwartet gekommen sein, denn wie anders hätte AUA-Boss Ötsch noch Anfang des Jahres vom “Jahr der AUA” und “Die AUA ist saniert” sprechen können. Na ja, der Herr Ötsch wird auch sonst noch einigen Erklärungsbedarf bekommen… ;)

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