Helmut Hirt, SPÖ-Landesrat in der Steiermark, kann es nicht ertragen. Er glaubt (Anfall von religiös-faschistischem Wahn?
), das neue Tabakgesetz schon vor dem Inkrafttreten bekämpfen zu müssen. Ein wahrer Demokrat ist der aber, der Herr Hirt.
Wo der Mann seinen Fanatismus her hat, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass er starker Raucher war, aufgehört hat, es insgeheim bereut (wie der EU-Oberneidhammel
) und jetzt alle Raucher ausrotten will, um sein Schicksal leichter ertragen zu können. Die meisten Fanatiker begehren ja insgeheim genau das, was sie bekämpfen. Die Motive des missionarischen Landesrates könnten aber auch viel einfacher gestrickt sein, nämlich auf Geld gründen. Wer weiß denn schon, wieviel die Pharmakonzerne, die ja am Anti-Raucherkrieg immens verdienen, den Parteien (hoffentlich nur diesen
) spenden…
LR Hirt geht aber nicht nur an die Öffentlichkeit, um das neue Gesetz zu kritisieren, nein - er bringt auch eine neue Missionierungsaktion (Rauchentwöhnung-Aktion – “Rauchfrei dabei“) auf den Markt. Eine weitere Gehirnwäsche-Aktion also, die das Land Steiermark gemeinsam mit der GKK und den Apotheken durchzieht. Dass die StGKK da mitzieht ist nicht verwunderlich. Der chronische Geldmangel macht sie gefügig und abhängig von der Politik sind die öffentlichen Krankenkassen ja allemal. Noch weniger verwunderlich ist, dass auch die Apotheken mitziehen. Für die ist es eine reine Marketingsache, weil sie ja Nikotin-Entwöhnungs-Produkte für die Pharmakonzerne mit hohen Margen verkaufen. Insgesamt sind solche Aktionen ein Lehrbeispiel dafür, wie das Rockefeller-System* funktioniert.
Alles in allem demonstriert Helmut Hirt immer wieder, dass die SPÖ für Leute, die Bevormundung und hinterhältige Geschäftemacherei ablehnen, unwählbar geworden ist. Daran ändert auch nichts, dass sich die Oberhauserin im Wahlkampf handzahm gegeben hat…
*Ein amerikanischer Quacksalber machte sein Geschäft damit, dass er den Leuten einredete, Krebs zu haben bzw bald zu bekommen, um ihnen dann reines Erdöl (Nujol) als Wundermittel zu verkaufen. Seine Nachfahren haben dann erkannt, dass man mit der Angst vor Krankheit riesige Gewinne erzielen kann und mit dem Einstieg in die pharmazeutische Industrie, den Kauf der Medien und riesigen Spenden an Universitäten (was nahezu einem Kauf gleichkommt) das “Geschäft mit der Gesundheit” begründet, welches sie bis heute beherrschen. Manche sagen, das würde soweit gehen, dass nur mehr linientreue Wissenschaftler Nobelpreise erhalten könnten…
[...] Der berüchtigte steirische Gesundheitsextremist, Landesrat Helmut Hirt (SPÖ), hat wieder zugeschlagen. Nun fordert er, den Verkauf von Tabakwaren auch an Jugendliche ab 16 Jahren zu verbieten. [...]
23. Okt. 2008 | #
[...] Salzburg unter LH Burgstaller ist neben der Steiermark unter LH Voves eine Hochburg, wenn es um Erfindungen geht, die Raucher beeinträchtigen sollen. Man muss es so hart ausdrücken, denn wenn auch immer betont wird, es gehe nur um den Nichtraucherschutz, findet man doch sehr oft Statements wie “Weniger strenge Maßnahmen bringen nichts” (SPÖ-LR Hirt, der sogar nach Brüssel gereist ist, um sich Kyprianou vor die Füße zu werfen… ), die erkennen lassen, dass es in Wahrheit um die Ausrottung des Rauchens geht. [...]
23. Okt. 2008 | #
Lieber kritikus!
Rauchen’s eine zur Beruhigung, aber bitte vor der Türe!
Hirt hat vollkommen recht, wenn er das Kdolsky-Gesetz bekämpft. Dank dieses Pfusch-Gesetzes beginnt ja nun auch in Österreich das “lustige” Spiel von Verfassungsklagen! Das ist natürlich lobenswert, oder? Ich finde das nur peinlich und ist eine Bankrotterklärung der Politik!
Irland, Italien, Frankreich, Slowenien, Lichtenstein, Schweden, Norwegen, … haben ein effizientes, einfaches UND wirkungsvolles Gesetzt! Aber Österreich orientiert sich ja lieber an Deutschland oder Spanien, wo Wischi-Waschi-Lösungen überhaupt nicht funktioniert haben!
Aber Abhilfe durch die EU ist in Sicht! Schließlich soll Anfang 2009 der Vorschlag von der Kommission präsentiert werden, dass sämtliche Arbeitsplätze (dh auch in der Gastronomie) komplett rauchfrei zu sein haben! Das ist absolut begrüßenswert, denn die EU hat viel zu lange dem traurigen Schauspiel in Österreich zugesehen! Es ist sehr erfreulich, dass sich die Kommission an Vorbildern wie Irland oder Italien orientiert und die österreichische Politik zu ihrem “Glück” zwingt!
Also weiterhin viel Spaß bei Ihrem Kampf gegen Windmühlen!
LG,
Pflanze
PS: Sabine Oberhauser war und ist – neben einigen anderen Politikern in Österreich – die einzige, die in der Raucherfrage eine ökonomisch und medizinisch nachvollziehbare Haltung eingenommen hat! Der Rest der Politikerkaste betreibt billigen Populismus auf Kosten meiner und vieler anderer Gesundheit!
24. Okt. 2008 | #
Meine Mutmaßungen, was den Antrieb des Hrn Hirt betrifft, habe ich schon im Beitrag geschrieben. Diese Herrschaften (Hirt, Oberhauser, Rasinger, Dorner etc) wollen natürlich glauben machen, dass ihnen die Gesundheit der Leute am Herzen liegt und sie deshalb zu den Guten gehörten. Aber bedenke, schon in der Bibel steht geschrieben, dass sich das Böse mit Vorliebe als das Gute tarnt…
Den inszwischen entsorgten Ex-Kettenraucher Kyprianou habe ich schon früher für den Totengräber der EU gehalten. Jetzt nimmt auch der Diskriminierungsweltmeister Spidla eine Schaufel in die Hand. Helfen wird´s freilich nicht viel. Küftig wird halt dann, wo der Wirt Raucher als Kundschaft haben will, jeder Kellner selbstständig (mit ein paar Prozenten am Betrieb beteiligt) sein. Das ist dann eine win-win-win-Situation. Der Wirt spart Geld (Steuern, Sozialversicherungsbeiträge) und Bürokratie (um Arbeitsrecht braucht er sich dann ja nicht mehr zu kümmern), die Kellner bekommen mehr Geld auf die Hand (um Sozial- und Arbeitslosenversicherung müssen sie sich halt selber kümmern) und die Raucher können weiter rauchen…
24. Okt. 2008 | #
[...] Ich mag Pfizer nicht, das ist kein Geheimnis. Die Geschäftsstrategie, Krankheiten zu erfinden bzw mit der aus Angst vor Krankheit erzeugten Hysterie abzuzocken (Rockefeller-System) passt mir überhaupt nicht (und das ist sicher nicht nur deshalb so, weil ich den Konzern zusammen mit GlaxoSmithKline für die Urheber der Antiraucherhysterie halte ). Ich mag auch Viagra nicht, denn es ist nicht sooo lebenswichtig, jederzeit aus einem “Henkell” einen “Hochriegl” machen zu können. Trotzdem alldem finde ich bei dieser Sache, dass Pfizer im Recht ist. Es kommt mir nämlich so vor, als ob da ein bauernschlauer Kürbiskerner für lau auf der Viagrawelle mitschwimmen will. [...]
14. Nov. 2008 | #
[...] Auf den ersten Blick mutet das Vorhaben von Raabau an, als wäre es die Folge einer intellekten Niederkunft eines der beiden berüchtigtsten Steirer überhaupt (Hirt und Wegscheider . Diese Herren verstehen es nämlich ausgezeichnet, im vorauseilenden EU-Gehorsam auf der Bevölkerung herumzutrampeln und diese meist noch dafür zahlen zu lassen. Angenehmes, warmes und unbedenkliches Licht wegen einer (noch nicht einmal verifizierten) Energieeinsparung gegen grausliches Sparlicht, welches noch dazu gesundheitlich bedenklich scheint (warum sonst soll man 1,5 Meter Abstand von den Lampen halten ), auszutauschen, ist und bleibt nämlich eine Schnappsidee. Und zwar auch dann, wenn lediglich ein profilierungssüchtiger Bürgermeister dahinterstecken sollte… [...]
15. Feb. 2009 | #
[...] wird, ist nicht wirklich neu. Dort regiert ja eine gesundheitsfanatische SPÖ mit einem Anti-Rauch-Messias als zuständigen Landesrat (wahrscheinlich ehemaliger Kettenraucher – das sind ja bekanntlich [...]
21. Apr. 2009 | #
[...] und für sich ist mir die steirische Landespolitik ja wurscht, aber dass auch der Anti-Rauch-Missionar Helmut Hirt hinausgeworfen wurde, freut mich dann schon irgendwo. Als Landesamtsdirektor kann er mit seinem, [...]
6. Sep. 2009 | #