Seiten

Kategorien

Archive

Meta

Schlagwörter

Ärztekammer ÖBB ÖVP Übergewicht bawag Die Grünen Donnerbauer EU EU-Parlament Experten FPÖ Hirt Internetsperren Jarolim Komasaufen Nova Rock Obama ORF Rauchen Schwarzenegger Selbstbehalt SPÖ Vorsorge

Links

17. Nov. 2008

Es kommt nicht so oft vor, dass ich einer Messe beiwohne – freiwillig eigentlich nie. Wenn man auf dem Land lebt kommt man aber nicht umhin, das hin und wieder zu tun, wenn man zu irgendwas eingeladen wird. Bei offiziellen Anlässen ist immer der Besuch einer Messe im Programm, bei privaten meistens. Gestern war es wieder soweit – Goldene Hochzeit der Eltern. Das Evangelium war dann aber bemerkenswert:

Es ist wie mit einem Menschen, der auf Reisen ging: Er rief seine Knechte und übergab ihnen sein Vermögen. Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seiner eigenen Fähigkeit. Dann reiste er ab.

Sogleich begann der, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf weitere dazu. Ebenso gewann der mit den zwei Talenten noch zwei weitere dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging weg, grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.

Es kam auch der, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, mir ist klar geworden: Du bist ein harter Mensch. Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast. (Deshalb) hatte ich Angst, ging weg und vergrub dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete ihm: Du bist ein böser und ängstlicher Knecht! Du wusstest doch, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und dass ich einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Du hättest mein Geld zu den Bankleuten bringen müssen, dann hätte ich mein Vermögen bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurück erhalten. Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!

Denn jedem, der hat, wird gegeben werden, und er wird im Überfluss haben. Wer aber nicht hat, dem wird auch das, was er hat, weggnommen werden. Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis draußen! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

Das kann jetzt wohl nur heißen, dass diejenigen, die wir für gottlose Zocker gehalten haben, eigentlich gottesfürchtige Fromme sind, die ihr Werk vollkommen im Einklang mit der Bibel getätigt haben… :)

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Virtual Reality schreibt:

    [...] Aha, eine “andere Wirtschaftsordnung” und “Kontrolle” sowie “Solidarität” müssen also her. Aber wo bleiben die Taten? Etwa im Bankenpaket, wo die Banken gedrängt werden, doppelt soviel, wie sie vom Staat erhalten, als neue Kredite auszugeben? Das schaut ja fast so aus, als ob man die geplatzte virtuelle Blase so schnell als möglich wieder aufgefüllen will. Das virtuelle, fromme Spiel beginnt also gerade von Neuem… [...]

    31. Jan. 2009 | #

Kommentar schreiben

Bitte den Sicherheitscode in die Textbox schreiben

RSS-Feed für diese Kommentare. | TrackBack URI