Er hat es wahrlich nicht leicht, der Chef der Briten. Seine Regierung weiß wahrscheinlich wirklich nicht mehr, was sie tun soll. Jetzt führt sie gar den Pranger wieder ein…
In England und Wales sollen zum Sozialdienst verurteilte Täter gezwunden werden, grelle Westen mit der Aufschrift „Community Payback“ zu tragen, um der Bevölkerung zu dokumentieren, dass sie Straftäter bei der Wiedergutmachung sind. 10.000 orangefarbene Westen sollen zu diesem Zweck demnächst angekauft werden.
Man könnte meinen, es gehe um die Wiedereinführung des Prangers. Aber nein, es ist alles ganz anders. Justizminister Jack Straw sagte, dass es nicht darum gehe, Straftäter anzuprangern. Nein, nein, man möchte der Öffentlichkeit nur zeigen, „dass Justiz vollzogen wird“. Ehrlich ist er jedenfalls, der britische Justizminister. Damit gibt er nämlich unumwunden zu, dass mit den orangenen Jacken nur den Zweck haben, das eigene Law-and-Order Image aufzupolieren. Die Loserregierung von Gordon Brown will also nur auf dem Rücken von zur Schau gestellten Verurteilten politisches Kleingeld lukreieren…
mhm … werden dann jedem, der diese jacke trägt, auch zwei securities an die seite gestellt? *blödfrag*
2. Dez. 2008 | #
Ich glaube, das wird nicht nötig sein. Ist ja eh alles videoüberwacht…
2. Dez. 2008 | #
achso. dann werden wir demnächst spannende filmchen zu sehen bekommen: verfolgungsjagden, kampfszenen und so. wie´s das leben so schrieb
2. Dez. 2008 | #