Big Sarko hat am Ende seiner Ratspräsidentschaft noch einmal kräftig umgerührt. Auf seinen Vorschlag hin stimmen die Regierungschefs zu, den Iren (und natürlich auch allen anderen Ländern) ihren Kommissar zu belassen…
Man nennt in EU-Kreisen die Nichtverkleinerung der EU-Kommission einen Kompromiss. Man will sich damit ein irisches “ja” erkaufen und da ist ja nichts zu teuer – überhaupt dann, wenn man es nicht nicht bezahlen muss.
Big Sarko will halt am Ende seiner Präsidentschaft noch schnell die Iren mit dem Kappel fangen. Ein Kommissar und gut ist, wird er sich gedacht haben. Nur ist das Ansinnen eigentlich eine Beleidigung für das irische Volk. Für wie blöd halten denn die EU-Bonzen die Iren eigentlich? Die, wie andere kleine EU-Länder auch, haben ja schon bisher gesehen, was so ein Kommissar bringt. Außer einem Posten für ausrangierte Politiker nämlich original nichts, denn regieren tun nach wie vor die großen Länder alleine. Die anderen haben, mit oder ohne Kommissar, nix zu plauschen.
Aber egal, wenn die Iren 2009 wieder mit “nein” stimmen sollten, bekommen sie halt einen 2. Kommissar und müssen dann wieder abstimmen…
[...] um ein Drittel braucht man nicht extra erwähnen – dass das kommen wird, war eh schon klar. Da haben ja alle Regierungen was davon – nämlich einen sicheren Ver(ent)sorgungsposten [...]
19. Jun. 2009 | #