Tief war es schon im letzten Nationalratswahlkampf, als mit dem Faymann-Paket Stimmen gekauft werden sollten (und offenbar auch wurden). Es geht aber immer noch etwas tiefer und sehr oft ist dann auch das BZÖ nicht weit…
In Kärnten wählen sie bald einen neuen Landtag samt Landeshäuptling und das nach dem Verlust von Jörg Haider zur Leichtmatrosentruppe verkommene BZÖ kriegt vor lauter Not offenbar den Allerwertesten überhaupt nicht mehr zusammen. Nur so kann man es sich erklären, dass sie nun ganz offen Stimmen kaufen wollen. Das BZÖ hat beschlossen, dass jeder 16- bis 18-jährige Kärntner vom Land Kärnten 1000.- € Starthilfe erhalten soll. BZÖ-(noch)Landeshauptmann Gerhard Dörfler wird es sich sicher nicht nehmen lassen, einige “Jugendtausender“ höchstselbst im Wahlkampf zu verteilen
Die läppischen 6 Millionen Euronen, die das kosten wird, könnte das BZÖ wahrscheinlich auch selber aufbringen. Man hängt die Belastung aber trotzdem gerne dem Land Kärnten um. Einerseits ist das wesentlich billiger und andererseits auch ratsam. Denn würde man selber zahlen, könnte ja jemand auf die Idee kommen, man würde Stimmen kaufen…
PS: Angeblich frieren 83000 Kinder in Österreich. Da werden wohl auch Kärntner dabei sein. Gäbe man denen einen Tausender würden sie sicher warm über den Winter kommen und der Stimmenkauf würde dadurch auch eine positive Seite bekommen. So etwas ist den BZÖlern aber offenbar nicht jung und dynamisch genug. Tausender zum Versaufen verteilen – that´s it…