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23. Jan. 2009

Einen großen Wurf will die EU in Sachen religionsartig aufgezogener Klimaabzockerei anscheinend machen. 167 Milliarden Euros sollen die Mitgliedsstaaten von 2013 bis 2020 an “arme Länder” zahlen, um diese zu animieren, ihren CO2-Ausstoß zu verringern…

Ist schon klar, gegen die Summen, die als neues Spielgeld in das globale Casino gepumpt werden, sind die 167 Milliarden ein Lercherlschas. Dass das Geld aber mit wenig Wirkung verpuffen würde, sollte den EU-Schlaumaiern schon klar sein. Nur zu oft reissen sich Schurkenregierungen EU-Gelder unter die korrupten Fingernägel und es soll auch schon vorgekommen sein, dass sie in Waffenkäufe gesteckt wurden. Und dass ausgerechnet China als “armes” Empfängerland genannt wird, ist wohl der Gipfel der Naivität. Wird doch dieses Land in Bälde der größte Konkurrent der EU (Wirtschaft, Energie etc) sein und die Chinesen sind wohl nicht gerade dafür bekannt, dass sie sich von irgendjemanden irgendetwas dreinreden zu lassen (egal, wie viel Geld man ihnen dafür vorher gegeben hat… ;)

Man sollte sich auch verdeutlichen, was man in Sachen Energie innerhalb der EU selber mit dem Geld machen könnte. Mein Taschenrechner sagt beispielsweise, dass mit 167 Milliarden Öken ca 46,3 Millionen KW/p Fotovoltaikanlagen errichten werden könnten. Das würde ca 11,5 Millionen Einfamilienhäuser krisensicher mit Strom versorgen und etwa 23 Millionen Tonnen CO2 einsparen (jährlich). Ja, ich weiß, so viel ist das auch nicht. Aber es wäre ein Anfang, um vielleicht doch etwas von den fossilen Energieträgern wegzukommen. An´s eigene Volk denkt man aber derzeit in der EU eher nicht so sehr (Brainstorming in Sachen Bürgerbevormundung natürlich ausgenommen… :) ).

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