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7. Feb. 2009

Rauchen ist die Hauptursache von Lungenkrebs, das steht fest – angeblich…

Nun lese ich auf ORF-Science, dass der Zigarettenkonsum in Österreich stetig steigt. Das ist ja auch einer der vorgeschobenen Gründe für das Kreuzrittertum in Sachen Raucher-Bekämpfung. Soweit, so gut oder schlecht – je nachdem, von welcher Seite man es betrachtet.

Gleichzeitig lese ich im Online-Kurier, dass zwischen 1995 und 2005 die Lungekrebsfälle in Österreich um 19 Prozent gesunken sind:

“Die Rate der bösartigen Lungentumore – zweithäufigste Tumorart bei Männern – ist um 19 Prozent gesunken, die Sterblichkeit sogar um 24 Prozent.”

Jetzt kenne ich mich aber nicht mehr aus. Rauchen = Lungenkrebs ist doch die wissenschaftliche Totschlagformel der Zwangsgesunder und nun geht das Lungenkrebsgeschehen bei steigendem Zigarettenkonsum zurück? Da ist doch irgend etwas nicht stimmig – oder?

Also beim besten Willen, ich versteh´s nicht. Aber vielleicht wird mir das ja irgendwann einmal irgendwer verständlich und nachvollziehbar erklären können. Vielleicht auch gleich, warum das damalige Experiment zum Nachweis, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht, zunächst fehlschlug ;) , weil die extrem berauchten Goldhamster keinen Krebs bekamen (ja, sie sogar gesünder waren, als die nicht berauchte Kontrollgruppe)?

6 Kommentare »

  1. dieter schreibt:

    Hier machst du es dir genauso leicht, wie die Passivrauch-Hysteriker auf der anderen Seite.
    Man muss sich hier schon die Alterskohorte der mit Lungenkrebs erkrankten ansehen. Vielleicht rauchten Männer in dieser Generation seltener. Oder die Männer, die häufiger rauchten, waren auch diejenigen, die häufiger in den Krieg ziehen mussten und somit häufiger gefallen sind. Wann wurde die Filterzigarette eingeführt? Seit wann gibt es bei Zigaretten Standards bzgl. Teergehalt usw?
    Die Behandlung von bösartigen Tumoren könnte sich deutlich verbessert haben und vielleicht hören viele wegen Früherkennung und Beschwerden mit dem Rauchen auf.
    Im Gegensatz zu früher Rauchen Frauen häufiger und Männer seltener usw.

    7. Feb. 2009 | #

  2. kritikus schreibt:

    Natürlich mache ich es mir leicht. Das Leben ist schwer genug, da soll man nicht selber noch was dazu beitragen… :)

    Der Beitrag sollte lediglich zum Nachdenken anregen, ob Rauchen tatsächlich als (eine) Ursache von Lungenkrebs angesehen werden kann. Dass es diesen fördern kann, steht (für mich zumindest) außer Frage, aber eine Ursache ist was anderes.

    Dass die Frauen da aufholen oder ob Männer vielleicht weniger geraucht haben ist imho hier unerheblich, denn es in der Gesamtheit der aufgetretenen Fälle von 19% weniger die Rede. Ebenso unerheblich dürfte auch die bessere Behandlungsmöglichkeiten bzw Früherkennung sein, denn die werden ja in der um 24% besseren Sterblichkeitsrate ausgedrückt. Eventuell gelten lassen könnte man das Argument bezüglich Filter und Teergehalt, wenngleich is da auch nicht sehr überzeugt bin. Da müsste es etwa in Frankreich oder in Russland (es wird da sicher noch andere Länder geben, die beiden fallen mir nur gerade ein) weit höhere Lungenkrebsratn geben, denn dort wurden früher extrem starke, ungefilterte Zigaretten geraucht.

    7. Feb. 2009 | #

  3. dieter schreibt:

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ;-)

    Die 19% bzw. 24% beziehen sich nur auf Männer. Weiter unten steht über Frauen:

    Angestiegen ist allerdings die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, und zwar um zwölf Prozent, die Mortalität nahm fast um ein Fünftel zu. Zurückzuführen ist das laut Statistik Austria offensichtlich auf den zunehmenden Nikotinkonsum von Frauen.

    7. Feb. 2009 | #

  4. kritikus schreibt:

    Die Rate der bösartigen Lungentumore – zweithäufigste Tumorart bei Männern – ist um 19 Prozent gesunken, die Sterblichkeit sogar um 24 Prozent. Männer erkranken allerdings noch immer um 2,4 Mal häufiger an Lungenkrebs als Frauen.

    Also für mich sieht es so aus, als ob es da um das Geschehen allgemein gehen würde und nur darauf hingewiesen wird, dass Männer 2,4 Mal häufiger erkranken. Aber egal, wenn man sich die Grafik auf Statistik-Austria ansieht, sieht man, dass der Rückgang bei Männern groß und der Anstieg bei Frauen eher gering ist. Insgesamt wird wohl auch so übrigbleiben, dass ein Rückgang des Lungenkrebsgeschehens (vielleicht weniger als 19% – ich will das nicht nachrechnen :) ) einem Anstieg des Zigarettenverbrauchs gegenübersteht.

    7. Feb. 2009 | #

  5. geschuetz schreibt:

    ich habs mit interesse gelesen, zufaellig heut erst ner FBgruppe beigetreten, als part-time-raucher..

    http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=125531825429

    vielleicht von interesse!…))

    ps: rauchen ist bestimmt schaedlich, wie einiges auf der welt…

    10. Feb. 2009 | #

  6. hermann1704 schreibt:

    rauchen!?!?!?!?!
    wer wirklich aufhören will, keine gewichtsszunahme, keine quälerei und
    so gut wie kein rückfall!! (bei rückfall kommst nochmal vorbei).
    induktionstherapie, kennt fast keiner ist das beste. oder geld zurück.
    info hypnohermann@gmx.at.
    die therapie erfolgt mit drei sitzungen a` 30 min..
    hilft auch bei schlaf-, blutdruck-, nerven-, stress- und angstproblemen.
    na ja, man keinen zur gesundheit zwingen. man hat nur einen körper in
    diesem leben.
    wünsche trotzdem jedem guten erfolg beim aufhören.

    7. Mai. 2009 | #

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