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2. Feb. 2009

Harsche Kritik ereilt Österreich von der EU-Gesundheitskommissarin Androula Vassiliou. Es geht um das österreichische Tabakgesetz – es kann ja nicht sein, was nicht sein darf…

Die Nachfolgerin des Neidhammels Kyprianou (er hat sich ja selbst vom Ketten- zum Nichtraucher kasteit und ist jetzt normalen Rauchern neidig ;) ) ist mit der österreichischen Konsenslösung unzufrieden und grantelt. Kein Wunder, humorlose Kreuzzügler im Sold von Konzernen, die mit der Krankheit von Menschen dunkle Geschäfte machen, müssen wohl unzufrieden sein und granteln, sie können wahrscheinlich gar nicht anders ;) . Frau Vassiliou gibt dazu folgendes zum Schlechtesten (Auszüge aus dem Kurier):

“Wenn man das mit Ländern wie Großbritannien, Irland oder Schweden vergleicht, wo es ein totales Rauchverbot gibt, dann ist das österreichische Gesetz nicht zufriedenstellend” ….

Ja, ja, Frau Vassiliou, wir wissen ja schon, dass Sie ein Totalverbot mit der Brechstange durchdrücken wollen, sie brauchen es nicht andauernd wiederholen. In GB und Irland heizen sie die Gehsteige vor den leeren Lokalen und in Schweden rauchen (und saufen) sie, weil dort nicht videoüberwacht werden darf, am Scheisshaus. Ihnen mögen diese Zustände gefallen, uns nicht.

….Die österreichische Regelung sei nur ein “Schritt in die richtige Richtung” und für niemanden eine gute Lösung – nicht für jene die geschützt werden sollten, noch für Lokalbesitzer oder Behörden, betonte die EU-Gesundheitskommissarin…..

Na, das ist aber fein – alle möchte sie mit dem Totalverbot zufrieden stellen. Rund 30 Prozent der Bevölkerung werden aber von ihr kategorisch ausgespart. Deren Bedürfnisse brauchen niemanden zu kümmern, diese 30 Prozent kann man getrost niedermachen – sind ja nur wert- und rechtlose Raucher. Ein Bisschen faschistisch angehaucht ist die Gute da aber schon… ;)

….Gründe seien die schwere Umsetzbarkeit und die notwendige Überwachung. Ziel für jedes Mitgliedsland müsse ein totales Rauchverbot sein, betonte sie. Um Druck zu machen, will Vassiliou in den nächsten Monaten Empfehlungen für alle EU-Staaten herausgeben. Ein verpflichtender EU-weiter Bann sei in Vorbereitung, könne aber frühestens 2012 umgesetzt werden….

Bezeichnend für die Einstellung der Androula Vassiliou ist, dass ihr Ziel ein “verpflichtender EU-weiter Bann” ist. Ausgestoßene sind genau das, was wir in schwierigen Zeiten in der Gesellschaft brauchen. Aber bis 2012 ist es ja noch lang und vielleicht wird bis dahin ja das volksaussaugende Lobbyistenpack mit dem nassen Fetzen aus Brüssel gejagt. Ansonsten sehe ich schwarz für die EU – zumindest in der Form, wie sie von der Hymne suggeriert wird – “Alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt…
;)

Abschließend wäre der Frau Kommissarin noch auszurichten, dass es uns eine Ehre ist, von ihr kritisiert zu werden. Zeigt es doch, dass wir anders sind als die willfährigen Zwangs-Umerzieher in GB, Irland, Schweden etc…

 

PS: Dass in der EU-Kommission auch anders geht, zeigt Kommissarin Neelie Kroes. Sie legt sich im Interesse der Bürger mit den stärksten Konzernen an (ja,ja – Vassiliuo kämpft auch, nur im Interesse der Konzerne gegen die Bürger :) ). Leider wird Frau Kroes der nächsten Kommission nicht mehr angehören. Es ist halt so, dass die Guten immer zuerst gehen (müssen?)…

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