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7. Apr. 2009

Manchmal sind es nebensächliche Sager, die dem aufmerksamen Beobachter zeigen, in welche Richtung der Zug abgeht…

Die Wiener Linien stehen kurz davor, ein Essverbot einzuführen. Nach Rauch- und Handyverbot liegt das natürlich voll im Trend. Und trendy will heute ja jeder sein, überhaupt dann, wenn man sogar als Monopolbetrieb den Allerwertesten nicht mehr zusammen bringt ;)

Und da tritt nun der sattsam bekannte, seit ewigen Zeiten 0-km/h-Forderer, Hermann Knoflacher in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Fahrgastbeirates der Wiener Linien auf:


„Die Beschwerden wegen exzessiven Essens in den Öffis und die damit verbundene Geruchsbelästigung haben massiv zugenommen“, meint Knoflacher zur „Presse“. „Es ist in vielen Städten dieser Welt möglich, dagegen etwas zu unternehmen – nur bei uns offenbar nicht.“ So gebe es in London ein ausdrückliches Essverbot, auch in einigen deutschen Städten (siehe Bericht unten). Und beim Rauchen habe es ja auch in Wien schon funktioniert; mittlerweile sei das Rauchverbot weitgehend akzeptiert.
[Zitat aus Die Presse]


Absichtlich wird er es nicht gemacht haben, der Hermann Knoflacher, aber er bestätigt hier ganz klar meine Ansicht, dass ein allumfassendes Rauchverbot einem Dammbruch gleichkommen würde. Mit dem Schlachtruf “beim Rauchen ist es ja auch gegangen” würde man jede Menge neue Verbote einführen. Über kurz oder lang würde in kleinen Schritten von der Freizeitgestaltung über Nahrungs- und Genussmittel bis hin zum Aussehen (Kleidung, Haar-/Barttracht, Bodymaßindex etc) alles vorgeschrieben werden…

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