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17. Apr. 2009

Im Lehrerstreit ist jetzt Schluss mit lustig – “Es ist Zeit, zur Entscheidung zu kommen”, meinte unsere Unterrichtsministerin bedeutungsschwanger. Sie will ihren Kompromissvorschlag notfalls ohne Zustimmung der Lehrergewerkschaft in den Ministerrat bringen.

Es ist selbstverständlich ihr gutes Recht, das zu tun. Es ist halt so, dass der Ober den Unter sticht und auch wenn die Misere lediglich auf Rechenfehlern gepaart mit Sturheit der Ministerin beruht und zudem vollkommen falsch argumentiert wurde (wenn man bei dem Geeiere von Schmied überhaupt von Argumentieren sprechen kann), muss es einer Unternehmensführung gestattet sein, neue Regeln zu erstellen, wenn diese nicht gegen Gesetze verstoßen. Und das tut das Schmiedsche Lehrerbelastungspaket ja nicht. Und vielleicht stimmt die ÖVP ja mit, wundern würde mich auch das nicht… ;)

Egal wie es ausgeht, eine Frage bleibt bestehen. Ist es unbedingt notwendig, zielgenau in Zeiten der größten Krise eine sehr teure Schulreform zu starten, die nur Geld kostet, für eine Konjunkturbelebung aber null Effekt hat? Die Frage drängt sich noch mehr auf, wenn man bedenkt, dass die “Reform” eigentlich sonst nichts ist, als eine sozialistische Urzeitideologie. Und zudem ist höchst umstritten ist, ob sie wirklich für die Bildung etwas bringen kann.

Wie auch immer, die Schminkprinzessin hat es in wenigen Wochen geschafft, die Lehrer flächendeckend und zutiefst zu kränken. So “gut” hatte das Liesl Gehrer in all den Jahren nicht zusammengebracht. Wahrscheinlich denkt Ministerin Schmied jetzt, alles wäre vergeben und vergessen, wenn sie nur den MachoIn mächtig raushängen ließe, und die Lehrer sich sogleich mit Freuden an die Umsetzung ihre Schulfantasien machen würden… :)

4 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Einvernehmliche Lösung schreibt:

    [...] der von der Schminkprinzessin aus mangelnder Weitsicht (um nicht Unvermögen zu sagen ) angezettelten Lehrerkrise scheint [...]

    19. Apr. 2009 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Time to go? schreibt:

    [...] frischgebackene Unterrichtsministerin hat dann auch keine Zeit verloren. Innerhalb kürzester Zeit hat sie es geschafft, alle im [...]

    6. Sep. 2009 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Überaus schnelle Geschäfte schreibt:

    [...] Schminkkaiserin echauffiert sich, weil über ihre Bankvergangenheit schlecht geredet wird. In der an die Wand [...]

    7. Sep. 2009 | #

  4. kritikus.at » Blog Archiv » Söhne und Töchter schreibt:

    [...] hat es wieder geschafft, die glubschäugige Schminkprinzessin. Sonst bringt sie recht viel ja nicht zustande, für einen Tritt ins braune Gold ist sie aber [...]

    22. Jan. 2010 | #

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