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21. Apr. 2009

Folgende Fragen wurden im Kanzlerforum in Bruck an der Leitha am 17. April nicht gestellt:

Warum soll außerhalb Österreichs bestimmt werden, was in Österreich angebaut und geerntet, gezüchtet, verarbeitet, im Lebensmittelhandel verkauft, gekocht und zubereitet sowie am Mittagstisch verzehrt wird?

Warum kann dieses also nicht in Österreich entschieden werden?

Oder warum kann nicht überhaupt jedes Bundesland eigene, bessere, Güteansprüche an seine Nahrungsmittel stellen? (Warum kann für einen Burgenländer nicht der burgenländische und für einen Niederösterreicher nicht der niederösterreichische Landeshauptmann dieses festlegen?)

Insgesamt scheinen mir die Bundesländerveranstaltungen des Kanzlers eine gute Einrichtung, weil sie einem Zuviel an Einheitsstaat (Zentralismus) vorbeugen.

1 Kommentar »

  1. Pflanze schreibt:

    Ich muss Ihnen widersprechen! In Österreich wird leider viel zu viel auf Länderebene entschieden (zB Jugendschutzgesetz, …)!

    Eine einheitlichere Gesetzgebung wäre alle mal wünschenswert! Die Landesregierungen und Landtage sollten wesentlich verkleinert werden, einige Kompetenzen an die Gemeinden und viele an den Bund übertragen werden! Davon unabhängig frage ich mich, wozu sich Österreich noch immer 3 Ebenen (Bund, Länder, Gemeinden) leistet, wo wir mit der EU seit vielen Jahren eine vierte Ebene haben!

    Eine Ebene gehört weg, die EU-Ebene ist es nicht!

    22. Apr. 2009 | #

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