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22. Apr. 2009

Es kann vorkommen, dass sich ein kleiner Häuslbauer bei den Kosten seines Projekts verschätzt und diese dann am Ende höher sind, als anfangs angenommen. Das billigt man einem meist Nichtfachmann aber zu und die Folgen hat er ja ohnehin selber zu tragen…

Bei Großbauten würde man aber annehmen, dass die Kostenkalkulationen von erfahrenen Profis gemacht werden und sohin halten sollten. Umso erstaunlicher ist es, dass jetzt die Bauarbeiten des neuen Skylink-Terminals am Flughafen Wien wegen Kostenexplosion teilweise eingestellt werden. Am Anfang (vor 2 Jahren!?!) war von 400 Millionen die Rede, dann von 657 und nun gar von 830, was schließlich zum Baustopp führte. Wie kann so etwas passieren? Welche Luschen haben da gerechnet?

Oder hat man vielleicht eh richtig gerechnet und sich nur beim “Schwund” verschätzt? Dass sich bei Großbauten der eine oder andere gelegentlich seinen “Anteil” abzweigt, weiß man ja spätestens seit dem AKH-Skandal. Aber nehmen wir an, die Preisexplosion (immerhin auf mehr als das Doppelte in zwei Jahren) gründe auf Unvermögen. Man soll ja niemandem etwas unterstellen, aber eine ordentliche Untersuchung könnte hier wohl nicht schaden… ;)

3 Kommentare »

  1. Pflanze schreibt:

    Untersuchung könnte nicht schaden! Ja, absolut! Wobei nichts herauskommen würde, weil politisch nicht gewollt!

    Im Übrigen wundert mich bei “staatsnahen” Unternehmungen gar nichts mehr… ;-)

    23. Apr. 2009 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Inspektoreninspektorat schreibt:

    [...] habe mich schon einmal über die excellenten Rechenkünstler beim Bau des Skylink am Flughafen Wien gewundert. Die Affäre scheint nun zum handfesten [...]

    22. Jun. 2009 | #

  3. kritikus.at » Konsequenzen, die keine sind… - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] langem schweren Leiden wird das Skylink-Desaster nun anscheinend doch Konsequenzen haben – zumindest für die Rindviecher, die noch [...]

    15. Dez. 2010 | #

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