Unsere Regierung (SPÖ und ÖVP) hat sich vor kurzem gegen die Aufnahme von Guantanamo-Insassen, welche die USA (höchstwahrscheinlich gratis) auslagern will, ausgesprochen. Nun tun sich einige besonders Gute hervor, leider zu spät…
Hannes Swoboda von den Roten und Othmar Karas von den Schwarzen sind plötzlich für die Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen in Österreich. Na da schau her, jetzt wissen sie es also. Hätten sie nicht vor der EU-Wahl sagen können, wofür sie stehen? Gelegenheit dazu hätten sie im Wahlkampf ja genug gehabt und gewusst werden sie es da wohl schon haben. Wahrscheinlich kommen sich die beiden jetzt sehr schlau vor, weil sie bis zur EU-Wahl dicht gehalten haben. Ich nenne es hinterfotzig, denn etwas verschweigen ist auch eine Form der Lüge… ![]()
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PS: Dass der chronisch erfolglose Alt-ÖVP-Dackel auch nicht fehlen darf, wenn es gilt, wieder einmal der eigenen Partei (die ihn unverdient grundversorgt
) in den Rücken zu fallen, ist sowieso klar. Da muss sich also niemand wundern…
PPS: Den Vogel hat in der Causa der grüne Altmeister, der als Sicherheitssprecher neuerdings zum Polizeifan mutiert ist, abgeschossen. Er ist natürlich dafür, Guantanamo-Insassen Asyl zu gewähren. Allerdings stellt er die Bedingung, dass die Leute vorher vom Innenministerium überprüft werden. “Wir müssen genau wissen: Was sind das für Leute?“, meinte Peter Pilz dazu. Wie das Innenministerium in Afghanistan sinnvolle Überprüfungen durchführen können soll, erklärte der Gute leider nicht.