Es ist kaum zu glauben, aber immer wenn man den Gipfel der Ungeheuerlichkeiten erreicht wähnt, dann geht immer noch ein Biss´l was…
Markus Rathmayr hat mich daraufgestoßen, dass in den USA findige Geschäftsleute skrupellosen Lokalpolitikern unmoralische Angebote gemacht haben, welche diese, um schnell Geld in die Kassen zu bekommen, auch angenommen haben. So wurden Steuerforderungen ganzer Gemeinden an Geldhaie verscherbelt. Diese überaus schlauen Geschäftemacher wüten nun mit Wucherzinsen unter den Bürgern und die Leute werden massenweise in den Ruin getrieben.
Gut, man könnte sich jetzt zurücklehnen und sagen, dass Amerika ja eh weit weg wäre und die Amerikaner die Politiker hätten, die sie eben verdienen würden. Nur so einfach ist das nicht. Es hat sich nämlich immer wieder gezeigt, dass etwas so dämlich gar nicht sein kann, dass es nicht nach Europa herüberschwappt. Ja, man hat fast den Eindruck, das würde umso schneller gehen, je dämlicher das Etwas ist.
Schließlich haben ja auch bei uns nicht zu wenige Schlaubolzen Infrastruktur an US-Bankster verhöckert. Wie lange es wohl dauern wird, bis die wirklich innovativskrupellosen Finanzkreativen unter unseren Politikern geoutet werden?
Und die Moral von der Geschicht? Die gibt es nicht. Die wurde wahrscheinlich gleich an die Menschenhändler mitverkauft…