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31. Okt. 2009

Na, sind sie nicht gaaanz, gaanz suppi, unsere technikgeilen Autobauer. Der Standard des extrem unsinnigen X-Bow wird zwar nicht (noch) erreicht, aber auf gutem Weg dahin ist man schon…

Über 250 PS für Kompaktklassler bei soooo wenig CO2. Es ist ja eh soviel Platz auf den Straßen, da kann man die Leistung ja gaaanz toll ausnutzen. Und in den dämlichen 80/100 Feinstaubzonen lässt es sich mit den Geräten überhaupt würdig dahinbolzen. Sie sind wirklich gut, die Autobauer in good old Europe. Halbwegs taugliche (vor allem kaufbare) Elektroautos bringen sie dafür allerdings nicht auf die Reihe (man kann ja nicht alles haben). Die bauen derweil die Asiaten…

Aber Hauptsache unsere EU-Regulierungswappler schreiben CO2-Obergrenzen für Kleinlaster vor. Die werden ja zum Arbeiten gebraucht, die kann man ja piesacken. Bei sauteurem Spielzeug für spätpubertäre Gockel ist das natürlich etwas anderes…

30. Okt. 2009

Die Propagandamaschinerie in Sachen Schweinegrippe, respektive Vermarktung des Impfstoffes, läuft auf Hochtouren. Man schreckt auch nicht davor zurück, tragische Einzelschicksale dazu zu missbrauchen. Trotzdem tauchen für den aufmerksamen Beobachter laufend Fragen auf, die weder von den Geschäftemachern in Sachen Gesundheit, noch von den Medien beantwortet werden. Ja, letztere kommen nicht einmal auf die Idee, die Sache kritisch zu hinterfragen…

Da haben wir jetzt in Österreich (Tirol und Salzburg) zwei Fälle von Schweinegrippe mit schweren Komplikationen. In beiden Fällen kam es angeblich zu schwerem Lungenversagen und in beiden Fällen ist auch eine Bakterieninfektion im Spiel (in Tirol Staphylokokken – in Salzburg weiß man es noch nicht so ganau). Nun wird uns erklärt, dass das Immunsystem des Körper durch die zuallermeist mild verlaufende Schweinegrippe so beansprucht wird, dass die anderen Keime dann leichtes Spiel haben. Im Klartext würde das heißen, dass ohne die Schweinegrippe die Bakterieninfektion erheblich leichter verlaufen bzw dann natürlich auch leichter zu behandeln gewesen wäre. Das leuchtet an und für sich ein und ein oberflächlicher Bürger wird sich zufrieden geben und zur Impfung schreiten.

Aber wie ist das denn nun wirklich? Klar ist nämlich bis hierher nur, dass es bei einer Bakterieninfektion schlecht ist, die Immunabwehr zusätzlich zu belasten. Aber was passiert denn bei einer Impfung? Da wird doch dem Körper auch eine Vireninfektion vorgespielt, die das Immunsystem anregt, spezifische Abwehrstoffe zu bilden. Natürlich wird hier das Immunsystem genauso belastet, wie bei einer echten Infektion. Was aber, wenn sich jemand zB mit einer Staphylokokken-Infektion (die er noch gar nicht bemerkt hat) impfen lässt (oder unmittelbar nach der Impfung angesteckt wird)? Hat der dann das Lungenversagen schon gepachtet? Selbst wenn durch die Impfung nur ein geringfügig erhöhtes Risiko dafür besteht, wünsche ich den Verantwortlichen, die Millionen Menschen impfen wollen, viel Glück. An ihrer Stelle würde ich mich dann bei Zeiten nach Herz-Lungen-Maschinen umsehen… ;)

29. Okt. 2009

Dass unseren Führern um öffentliches Geld nichts zu teuer ist, weiß man ja. Trotzdem treten hin und wieder Sachen zutage, die einem die Haare zu Berge stehen lassen…

Rund 176 Millionen Euro soll die französische Ratspräsidentschaft gekostet haben. Man nimmt das so hin, weil man einerseits weiß, dass bei solchen Anlässen nicht gegeizt wird und es sich andererseits um eine große Veranstaltung handelt, wo sich das jeweilige Land ja auch präsentiert. Außerdem sind das Beträge, mit denen umzugehen unsereiner nicht gewohnt ist und wir sie sohin nicht richtig relativieren können. Für Otto Normalverbraucher würde es dann auch keinen Unterschied machen, wenn sich die Summe auf 220 oder 350 Millionen beliefe. Genau das aber beflügelt die Kreativität der Verschwender.

Wie jetzt bekannt wurde, baute man bei der erwähnten EU-Ratspräsidentschaft ua auch eine Dusche für den Gastgeber, Präsident Nicolas Sarkozy. An sich wäre das gar nicht notwendig gewesen, denn die Dusche wurde in nur 10 Minuten Entfernung von seinem Hauptquartier, dem Elyssee-Palast, eingebaut. Schwitzt der gute Mann etwa so viel, dass 10 Minuten zuviel verlangt gewesen wären? Aber gut, die Dusche wurde gebaut und dass es sich nicht um eine Baustellendusche gehandelt hat, ist wohl auch jedem klar. Dass aber das gute Stück gleich 275.000.- Euro kosten musste, scheint dann doch etwas übertrieben, wobei noch zu erwähnen wäre, dass der Präsident die Dusche dann kein einziges Mal benutzt hat.

Ich kann mir bei besten Willen nicht vorstellen, was bei einer Dusche derart viel Geld kosten kann. Massivgoldene Armaturen und smaragdbesetzte Fliesen werden sie ja wohl nicht eingebaut haben. Die wären ja schneller gestohlen worden, als sie sie hätten montieren können. Spezialumbauten zur Anpassung an die Körpergröße werden es auch nicht notwendig gewesen sein, denn sogar Brausegarnituren aus dem Baumarkt kann man problemlos bis auf ca 1,2 Meter runterstellen. Und so klein ist Big Sarko ja auch wieder nicht… ;)

Aber jetzt ist es eh schon vorbei. Die 275.000.- Öken sind wohl schon bezahlt und verbucht. Aber soviel Anstand hätte der Präsident der Grande Nation schon haben können, die Dusche wenigsten einmal zu benutzen, um die prahlerische Gigantonomie nicht gar so offensichtlich erscheinen zu lassen. Angst hätte er ja keine zu haben brauchen. Beim Duschen ist man ja gewöhnlich eh alleine. Das Erscheinen Größerer neben ihm wäre also ausgeschlossen gewesen und außerdem hätte er auch getrost die Plateauschuhe anbehalten können… :)

24. Okt. 2009

Die Medien tönen mit einer derartigen Inbrunst, dass einem schwindlig werden könnte, Vaclav Klaus hätte signalisiert, den Lissabon-Vertrag zu unterschreiben…

Nach den Berichten soll der schwedische Ministerpräsident, derzeit EU-Ratspräsident, dem Tschechen ein Angebot gemacht haben, dass der nicht ablehnen kann. Selbstverständlich ist der Inhalt des Angebotes (wie so gut wie alles, was die EU-Granden aushecken…) geheim. Wir dürfen jetzt raten, was für ein Kuhhandel sich da anbahnt…

Geht es wirklich “nur” um die Benesch-Dekrete oder ist da noch was anderes? Vaclav Klaus steht dem Lissabon-Vertrag ja schon skeptisch gegenüber, seit dieser ausbaldowert worden war. Die unseligen Dekrete wurden von ihm dann erst viel später ins Spiel gebracht. Sollten nun von der EU substanzielle Zugeständnisse, den von den anderen 26 bereits unterschriebenen Vertrag betreffend (irgendein nichtssagender Wischiwaschi-Zusatz, der sowieso im Vertrag steht – zB so wie der Rosstäuschertrick, mit dem sie die Iren über den Tisch gezogen haben ;) , ist hier natürlich nicht gemeint) machen, dann wäre das – gelinde ausgedrückt – eine Riesensauerei. Die Blöden wären dann nämlich diejenigen, deren Vertreter den Vertrag untertänigst (oft ohne ihn überringelt zu haben) abgenickt haben.

Es wäre aber auch möglich, dass Klaus anderes angeboten wurde. Etwa der Sessel des künftigen EU-Präsidenten. In dem Fall hätten sie meinen Segen für den Kuhhandel. Zugegeben, das ist mehr als unwahrscheinlich, aber mit einem EU-Präsidenten Vaclav Klaus könnte sogar ich meinen Frieden mit den EU-Apparatschiks machen – für´s erste jedenfalls… :)

23. Okt. 2009

Die älplerischen Touristik-Experten haben heuer den Kater schon vor der Saison, weshalb sie vermehrt auf Kinder losgehen…

Angeblich schaut es heuer nicht gut aus mit der Wintersaison – die Wirtschaftskrise lässt grüßen. Die Touristiker schielen nun auf die Kinder, denn die sind die Kunden von morgen und außerdem beeinflussen sie die Eltern nicht unwesentlich bei den Urlaubsplanungen. Die Idee ist zwar nicht neu (die Schulschikurse dienen neben der Zwangsförderung der Wintertouristik durch die Eltern nebenbei auch diesem Zwecke), hinterfotzig aber allemal. Ehrlicher wäre es, mit preisgünstigen Angeboten diejenigen zu locken, die zahlen müssen. Aber dazu müsste man halt erst einmal preisgünstige Angebote haben… ;)

Apropos Angebote! “Es gibt bereits einige Gratis- oder Billigangebote für Kinder…“, ist auf orf.at zu lesen. Oba, da haben sie sich aber am Riemen gerissen, die Experten. Angesichts einer drohenden Negativsaison sind “einige” Angebote schon etwas wenig. In den Mittelmeerländern sind Kinder bis 14 (oft sogar bis 16) Jahre fast überall gratis (minimale Kinderpauschale halt).

Den Oskar in Sachen Unverfrorenheit müsste aber das Nassfeld bekommen. Die bieten dort den Schiurlaub für Kinder überhaupt ganz gratis an – in der Zeit vor dem 26. Dezember bzw nach dem 26. März! Im Fußball würden die Experten dort wohl die Rote Karte bekommen – wegen Verhöhnung des Gegners… :)
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PS: Unsere holde Politik unterstützt die Bemühungen der Touristiker natürlich auch. Weil ein deutscher Politiker die Pistenregeln nicht beachtet hat, wird bald allen Kindern so ein dämlicher Helm aufgezwungen, Erwachsenen natürlich nicht…

22. Okt. 2009

Es geht voran, der etwas zu kurz geratene Oberfranzose hat sein Hadopi durchgedrückt und beim EU-Telekompaket geht auch was weiter. Da sind die Three Strikes auch nicht mehr soweit entfernt…

Die Überwachungsfaschisten gehen jetzt schon voll in die Bresche. Sie warten gar nicht, bis der Lissabon-Vertrag durch ist (scheinbar wähnen sie den Tschechen schon als erledigt… ;) ). Nachdem sich das EU-Parlament wider erwarten quergelegt hat, greift man zum Vermittlungsausschuss, der wird´s schon richten. Hellseher muss man also nicht sein, um zu erahnen, dass Hadopi (samt Verfahren, gegen das sich das Standrecht noch als Ausbund an Fairness und Gerechtigkeit ausnimmt) im Telekompaket enthalten sein wird.

Es wird dann sicher lustig werden, wenn die ersten Trojaner mit den Downloads beginnen. Auch WLANs (die sind so schwer nicht zu knacken und meistens braucht man sich die Mühe gar nicht machen, weil sie oft überhaupt ungesichert sind – wie man hört ;) ) werden eine beliebte Spielwiese für Cyberkids werden. Die jeweiligen Anschlussinhaber werden sich auch das Lachen nicht verhalten können, die können nämlich dann beim Salzamt vorbringen, dass sie unschuldig sind…

22. Okt. 2009

Finanzminister und Vizekanzler Pröll hat´s angeregt, die SPÖ mauert, FPÖ und BZÖ assistieren und die Grünen sind, Marx sei´s gedankt, natürlich auch gegen das Transferkonto…

Minister Pröll hat ja recht, wenn er meint, die diversen Sozialausgaben zu hinterfragen. Ist ja erst kürzlich ruchbar geworden, wie blöd jene sind, die Vollzeit und mehr arbeiten, und obendrein noch meinen sie würden dadurch ein gutes Einkommen haben. Dem Koalitionspartner schmeckte das – wahrscheinlich wider besserem Wissen – natürlich nicht. Was dann kam, ist Entertainment pur. Postwendend forderte die SPÖ trotzig, dass ein Transferkonto dann auch die Wirtschaftsförderungen und vor allem die Förderungen für die Landwirtschaft enthalten müsste. Offenbar meinte man, damit die Sache vom Tisch genötigt zu haben.

Und was macht die ÖVP? Die signalisiert sofort Zustimmung – hätte also nichts gegen die Einbeziehung von Wirtschaft und Landwirtschaft (die Bauern sind ja sowieso schon transparent). Na bumm, da muss aber eine Schockwelle durch die Löwelstraße gegangen sein, da werden die Spindoktores gehörig rotiert haben. Jetzt dürfte man sich aber gefangen haben, denn heute im Parlament redete Kanzler Fayman Tacheles.

“Sie wollen ein Neidkonto vorbereiten und Menschen gegeneinander ausspielen. Wir werden uns gegen jede Art von Sozialabbau zur Wehr setzen”, warf er seinem Vize an den Kopf. Komisch, als damals die erhaltenen Förderungen eines jeden einzelnen Bauern gleich im Internet veröffentlicht wurden, hat das niemanden in der SPÖ aufgeregt. Justizsprecher Jarolim hat sogar gemeint, dass er dafür wäre, “nach skandinavischem Modell die Einkommen aller Bürger zu veröffentlichen”. So ändern sich die Zeiten… ;)

Wo Kanzler Faymann bei der Diskussion aber herausgehört hat, dass irgendjemand Sozialabbau fordert, ist mir schleierhaft. In Zeiten, wo sich Arbeiten nicht mehr wirklich auszahlt und der letzte Dorfdepp schon weiß, dass wir ab nächstem Jahr für Krise und Wahlgeschenke schwer blechen werden und sohin Steuererhöhungen drohen, wird man ja wohl noch fragen dürfen, ob wirklich nur Bedürftige Sozialleistungen bekommen. Schließlich ist Soziales ja der größte Budgetposten…

22. Okt. 2009

Obacht, Gefahr ist im Anmarsch. Die EU-Kommission wachelt wieder mit einer Richtlinie…

Dass der Justiz- und Innenkommissar der EU, Jacques Barrot, Flüchtlinge und Einwanderer nicht auseinanderhalten kann (oder will) hat er ja schon offengelegt. Jetzt will die Kommission die Asylanerkennungsrichtlinie abändern, was an sich ja noch nicht verwerflich wäre. Asylmissbrauch gäbe es ja genug, aber gerade den will man anscheinend ja jetzt allen zugänglich machen.

Die schlimmsten Erwartungen übertreffend (um sich vor in seriengleicher Häufigkeit auftretenden Enttäuschungen zu schützen, sollte man von der EU nichts Gutes erwarten… ;) ), scheint die geplante Richtlinie eine Kathastrophe für das europäische Volk zu werden. Wüsste man es nicht besser ;) , müsste es einem so vorkommen, als ob hier die ganze Eu-Kommission für die Schlepperbanden (unsere deutschen Freunde sagen Schleuser-) lobbyieren würde.

Da ist etwa die Rede davon, dass abgelehnte Asylwerber, wenn sie nicht abgeschoben werden können, anerkannten Flüchtlingen gleichgestellt werden sollen. Wozu dann überhaupt ein teures Asylverfahren durchgeführt werden soll, ist mir schleierhaft. Die Werber bräuchten sich ja nur mehr um Gründe, die gegen ihre Abschiebung sprechen, zu kümmern. Und da sind sie mit kräfiger Unterstützung der Asylindustrie eh recht gut. Weder ein positiver noch ein negativer Ausgang des Verfahrens hätte irgendeinen Effekt…

Die Richtlinie soll auch ein einheitliches Bleiberecht für Personen, bei denen kein Asylgrund vorliegt, die aber in ihrer Heimant von menschenunwürdiger Behandlung bedroht sein könnten, beinhalten. Das ist wirklich toll, damit berechtigen sie zunächst einmal ganz Afrika zum Aufenthalt in Europa. Eigentlich würde die Einladung aber für die ganz Welt gelten, denn menschenunwürdige Behandlung könnte jedem Erdenbürger drohen…

Asylverfahren müssen nach der geplanten Richtlinie innerhalb von 6 Monaten in erster Instanz abgeschlossen sein. Das würde im Klartext heißen, wer es schafft, sein Verfahren über sechs Monate zu verschleppen (zB durch Verschleierung seiner Identität) darf bleiben. Es werden dann nur mehr die größten (nein, allergrößten ;) ) Volltrotteln Papiere mithaben…

Ich weiß es nicht, aber irgend etwas muss mit den meisten Leuten passieren, wenn sie bei der EU-Kommission anheuern. Es kann eigentlich nur so sein, dass sie bei der Angelobung ihr Gehirn abgeben müssen. Ansonsten bestünde nämlich nur die Möglichkeit, dass sie vorsätzlich handeln. Dann wären sie aber eigentlich Verbrecher und das möchte ich mir nicht vorstellen müssen.

21. Okt. 2009

Der Pauli erwarb heute beim Niedermeyr eine Speicherkarte (“Mini-Sandisk”) um 9,99 Euro.

Da er heimlich ein Philosoph ist, fragte er den Verkaufsangestellten, warum die Ware 9,99 Euro und nicht den geraden Preis von 10,00 Euro koste. Denn wenn er aus der Kasse das 1-Cent-Stück herausnehmen müsste, wäre das für ihn wie für den Kunden ein Zeitaufwand, der sich nicht dafürstehe.

Der Verkäufer antwortete frisch, fromm und frei: “Das sind jüdische Preise. Von denen haben wir es ja gelernt.” Und er führte sinngemäß weiter aus: Diese Preisgestaltung habe vor allem psychologische Gründe. Die Kunden schauten eher nur auf die ersten Stellen beim Kauf und würden bei 9er-Preisen eher zugreifen. Weiters diente sie aber auch dazu, die Mitarbeiter zu überwachen. Denn beim Kauf um einen runden Betrag sei es leichter möglich, einen Kauf schwarz abzuwickeln, weil der Verkäufer für den Kassiervorgang die Kassa jedenfalls öffnen müsse. (Anmerkung: Den Gehalt der zweiten Begründung bestreite ich.)

Der Verkäufer, der ebenfalls anwesende Filialleiter und der Verfasser dieses Beitrags selbst kamen völlig überein, dass diese Preisgestaltung ein entbehrlicher Missstand sei. Dieser Missstand sei aber nicht auf die angeführte Elektroeinzelhandelskette beschränkt, sondern eine Erscheinung des gesamten Letztverbraucherhandels.
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Diese kurze Geschichte nimmt der Verfasser nun zum Anlass, die zuständigen Sprecher der politischen Parteien zu fragen,

1. ob sie die Einschätzung der 9err Preise als Missstand, weil insbesondere die Letztverbraucher zu Käufen verleitet werden, die sie bei richtiger Preiseinschätzung nicht getätigt hätten, teilen, und bejahendenfalls

2. welche politischen Maßnahmen zur Behebung dieses Missstands vorschlagen.

Die Antworten werden hier veröffentlicht werden.

20. Okt. 2009

Nachdem die Übersozialisierung aufgedeckt worden ist, sind Transferkontos in aller Munde. Ein User im Presse-ForumGast: Gordeon – brachte gestern auch ein Aktientransferkonto ins Spiel. Was im ersten Augenblick als Scherz erscheint, tut das bei näherer Betrachtung eigentlich nicht mehr…

So ein Aktientransferkonto hätte nämlich den Vorteil, immer zu wissen, wer – wann – wo investiert ist. Natürlich interessiert es kein Schwein, wo Hinz und Kunz ihr Geld investieren. Bei Entscheidungsträgern aber liegt die Sache wesentlich anders, denn wer weiß denn schon, ob vielleicht die eine oder andere Zwangsweltverbesserung doch nicht im Namen des Guten sondern eher des Mammon durchgedrückt wurde.

Ein Prophet muss man nicht sein, um zu erkennen, dass so etwas nie kommen kann. Da sind sich nämlich alle Entscheidungsträger vollkommen einig – Linke genauso, wie Rechte. Wie sähe es denn aus, wenn die Durchdrücker des Glühbirnenverbots in Philips/Osram investiert wären, oder die EU-Gesundheitsbonzen und WHO-Größen in die Pharmaindustrie – oder wenn die letztgenannten plötzlich vor der Schweinegrippe-Hysterie kräftig Aktienpakete der Impfstoffhersteller gekauft hätten? Nein, nein, sowas kann niemals kommen. Obwohl, interessant wäre es schon, solche Sachen im Nachhinein zu rechergieren… ;)

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