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16. Okt. 2009

Es ist gut, dass es bei uns ein soziales Netz gibt und Schwachen geholfen wird. Es kommt mir aber so vor, als ob hier bereits gewaltig über´s Ziel hinausgeschossen worden wäre – ja, wir uns einem sozialen Supergau nähern würden…

Erst habe ich mir gedacht, es wird bei ortneronline übertrieben worden sein (wenngleich ich gerade dort nicht mit Sensationsmache rechnen würde). Das Beispiel von den zwei Elternpaaren (jeweils zwei Kinder), die 1900.- und 3800.- Euro verdienen und am Ende nach Steuern und Sozialleistungen beide gleich viel Geld (ca 3200.- Euro) zur Verfügung haben, ist ja auch starker Tobak. So etwas erwartet man ja vielleicht im Kommunismus, keinesfalls aber in marktwirtschaftlich geführten Staaten. Es dürfte aber tatsächlich stimmen und auf DiePresse ist sogar eine erklärende Grafik dazu online.

Ich weiß jetzt, dass ich zu den größten Losern des Landes gehöre, denn mit einem 20-Stunden-Job hätte ich bequem und stressfrei vollkommen den gleichen Lebensstandard. Auch weiß ich jetzt noch besser, was ich von den Umverteilungskoffern, die nie genug kriegen und ua die geplante Mindestsicherung noch erhöhen wollen, halten soll…

5 Kommentare »

  1. Stauni schreibt:

    Dem Beitrag kann ich nur beiflichten. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte, dass uns durch die Übersozialisierung der wirtschaftliche Kollaps droht.
    Fleißige werden bestraft, während Faule in unserem Lande wie im Schlaraffenland leben. Irgendwann werden die Fleißigen das Handtuch werfen und dann will ich mal sehen, wo die realitätsfremden, bürokratischen Gutmenschen das Geld hernehmen
    wollen um weiterhin überzogene Sozialleistungen zu erbringen.

    17. Okt. 2009 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Aktientransferkonto schreibt:

    [...] die Übersozialisierung aufgedeckt worden ist, sind Transferkontos in aller Munde. Ein User im Presse-Forum – Gast: Gordeon [...]

    20. Okt. 2009 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Sozialabbau? - Neidkonto? schreibt:

    [...] erst kürzlich ruchbar geworden, wie blöd jene sind, die Vollzeit und mehr arbeiten, und obendrein noch meinen sie würden dadurch ein gutes Einkommen haben. Dem Koalitionspartner schmeckte das – [...]

    22. Okt. 2009 | #

  4. kritikus.at » Bandidos! - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] das wird am Ende nicht reichen, denn den roten Banditen wird um das Geld anderer weiterhin keine Umverteilung zu teuer sein. Das wird so lange weitergehen, bis alle gleich nichts haben. Aber Kommunisten sind [...]

    19. Jun. 2010 | #

  5. kritikus.at » Im Kleinen wie im Großen - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] in den Ministerien so, wie bei Banken bzw (großen) Firmen und geht hinunter bis zu Familien (wo der 20-Stundenjob-Familienerhalter von den sich abrackernden Vollerwerbsfamilienerhaltern mitfina…) und sogar bis zum einzelnen Bürger (Stichwort: arbeitsloses Grundeinkommen, von dem nur der [...]

    22. Sep. 2010 | #

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