Nachdem die Übersozialisierung aufgedeckt worden ist, sind Transferkontos in aller Munde. Ein User im Presse-Forum – Gast: Gordeon – brachte gestern auch ein Aktientransferkonto ins Spiel. Was im ersten Augenblick als Scherz erscheint, tut das bei näherer Betrachtung eigentlich nicht mehr…
So ein Aktientransferkonto hätte nämlich den Vorteil, immer zu wissen, wer – wann – wo investiert ist. Natürlich interessiert es kein Schwein, wo Hinz und Kunz ihr Geld investieren. Bei Entscheidungsträgern aber liegt die Sache wesentlich anders, denn wer weiß denn schon, ob vielleicht die eine oder andere Zwangsweltverbesserung doch nicht im Namen des Guten sondern eher des Mammon durchgedrückt wurde.
Ein Prophet muss man nicht sein, um zu erkennen, dass so etwas nie kommen kann. Da sind sich nämlich alle Entscheidungsträger vollkommen einig – Linke genauso, wie Rechte. Wie sähe es denn aus, wenn die Durchdrücker des Glühbirnenverbots in Philips/Osram investiert wären, oder die EU-Gesundheitsbonzen und WHO-Größen in die Pharmaindustrie – oder wenn die letztgenannten plötzlich vor der Schweinegrippe-Hysterie kräftig Aktienpakete der Impfstoffhersteller gekauft hätten? Nein, nein, sowas kann niemals kommen. Obwohl, interessant wäre es schon, solche Sachen im Nachhinein zu rechergieren…