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24. Okt. 2009

Die Medien tönen mit einer derartigen Inbrunst, dass einem schwindlig werden könnte, Vaclav Klaus hätte signalisiert, den Lissabon-Vertrag zu unterschreiben…

Nach den Berichten soll der schwedische Ministerpräsident, derzeit EU-Ratspräsident, dem Tschechen ein Angebot gemacht haben, dass der nicht ablehnen kann. Selbstverständlich ist der Inhalt des Angebotes (wie so gut wie alles, was die EU-Granden aushecken…) geheim. Wir dürfen jetzt raten, was für ein Kuhhandel sich da anbahnt…

Geht es wirklich “nur” um die Benesch-Dekrete oder ist da noch was anderes? Vaclav Klaus steht dem Lissabon-Vertrag ja schon skeptisch gegenüber, seit dieser ausbaldowert worden war. Die unseligen Dekrete wurden von ihm dann erst viel später ins Spiel gebracht. Sollten nun von der EU substanzielle Zugeständnisse, den von den anderen 26 bereits unterschriebenen Vertrag betreffend (irgendein nichtssagender Wischiwaschi-Zusatz, der sowieso im Vertrag steht – zB so wie der Rosstäuschertrick, mit dem sie die Iren über den Tisch gezogen haben ;) , ist hier natürlich nicht gemeint) machen, dann wäre das – gelinde ausgedrückt – eine Riesensauerei. Die Blöden wären dann nämlich diejenigen, deren Vertreter den Vertrag untertänigst (oft ohne ihn überringelt zu haben) abgenickt haben.

Es wäre aber auch möglich, dass Klaus anderes angeboten wurde. Etwa der Sessel des künftigen EU-Präsidenten. In dem Fall hätten sie meinen Segen für den Kuhhandel. Zugegeben, das ist mehr als unwahrscheinlich, aber mit einem EU-Präsidenten Vaclav Klaus könnte sogar ich meinen Frieden mit den EU-Apparatschiks machen – für´s erste jedenfalls… :)

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Sicherheitslücke USA schreibt:

    [...] In den EU-Gremien geht´s ja zu, wie früher auf dem Viehmarkt, da ist ein bauernschlauer Kuhhandel jederzeit [...]

    12. Nov. 2009 | #

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