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30. Okt. 2009

Die Propagandamaschinerie in Sachen Schweinegrippe, respektive Vermarktung des Impfstoffes, läuft auf Hochtouren. Man schreckt auch nicht davor zurück, tragische Einzelschicksale dazu zu missbrauchen. Trotzdem tauchen für den aufmerksamen Beobachter laufend Fragen auf, die weder von den Geschäftemachern in Sachen Gesundheit, noch von den Medien beantwortet werden. Ja, letztere kommen nicht einmal auf die Idee, die Sache kritisch zu hinterfragen…

Da haben wir jetzt in Österreich (Tirol und Salzburg) zwei Fälle von Schweinegrippe mit schweren Komplikationen. In beiden Fällen kam es angeblich zu schwerem Lungenversagen und in beiden Fällen ist auch eine Bakterieninfektion im Spiel (in Tirol Staphylokokken – in Salzburg weiß man es noch nicht so ganau). Nun wird uns erklärt, dass das Immunsystem des Körper durch die zuallermeist mild verlaufende Schweinegrippe so beansprucht wird, dass die anderen Keime dann leichtes Spiel haben. Im Klartext würde das heißen, dass ohne die Schweinegrippe die Bakterieninfektion erheblich leichter verlaufen bzw dann natürlich auch leichter zu behandeln gewesen wäre. Das leuchtet an und für sich ein und ein oberflächlicher Bürger wird sich zufrieden geben und zur Impfung schreiten.

Aber wie ist das denn nun wirklich? Klar ist nämlich bis hierher nur, dass es bei einer Bakterieninfektion schlecht ist, die Immunabwehr zusätzlich zu belasten. Aber was passiert denn bei einer Impfung? Da wird doch dem Körper auch eine Vireninfektion vorgespielt, die das Immunsystem anregt, spezifische Abwehrstoffe zu bilden. Natürlich wird hier das Immunsystem genauso belastet, wie bei einer echten Infektion. Was aber, wenn sich jemand zB mit einer Staphylokokken-Infektion (die er noch gar nicht bemerkt hat) impfen lässt (oder unmittelbar nach der Impfung angesteckt wird)? Hat der dann das Lungenversagen schon gepachtet? Selbst wenn durch die Impfung nur ein geringfügig erhöhtes Risiko dafür besteht, wünsche ich den Verantwortlichen, die Millionen Menschen impfen wollen, viel Glück. An ihrer Stelle würde ich mich dann bei Zeiten nach Herz-Lungen-Maschinen umsehen… ;)

3 Kommentare »

  1. ddoommii schreibt:

    Also am besten gar nicht mehr impfen, egal gegen was, weil man ja schon längst was anderes haben könnte, dass sich dann noch viel dramatischer auswirkt?
    Da beißt sich der Hund in den Schwanz…

    30. Okt. 2009 | #

  2. Stauni schreibt:

    Schon impfen lassen, aber mit Hirn und sich nicht von einer geldgierigen Pharmaindustrie ins Bockshorn jagen lassen.

    30. Okt. 2009 | #

  3. kritikus schreibt:

    @ddoommii

    Ja, ja – das Leben ist nicht einfach ;)
    Es ist manchmal unumgänglich, eine Entscheidung selber zu treffen – alleine!. Das Problem in Sachen Gesundheit ist nämlich, dass in Zeiten wie diesen Wissenschaftler anmuten, wie schleimige Gebrauchtwagenverkäufer. Wem kann man noch trauen? Etwa der WHO, wo kaum noch jemand zu finden ist, der nicht von der Pharmawirtschaft kommt bzw den dortigen Topjob für später schon in der Tasche hat? Oder unseren Gesundheitspolitikern, die von den Panikmachern in die Zwickmühle gejagt wurden? Selbst der göttliche Obama wurde schon der “gutgeschmierte Vorzeigekasperl der Pharmaindustrie” genannt…

    31. Okt. 2009 | #

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