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30. Nov. 2009

In der Schweiz hat das Volk gesprochen und nun ist bei den Guten Feuer am Dach. PC-Bestürzung ist angesagt, Sanktionen/Boikotte werden erwogen und auch die UNO gibt ihren Senf dazu…

Jetzt wissen wir es, nicht etwa in Ländern wo gemordet, vertrieben und systematisch gefoltert wird, sind die Menschenrechte in Gefahr, sondern in der kleinen, neutralen Schweiz, wo sich das Volk erdreistete, eine Meinung abseits der globalen PC-Gehirnwäsche zu bekunden. Anders ist es nicht erklärbar, dass das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte unmittelbar nach einer Volksabstimmung gegen das Land und seine Bürger zu wettern beginnt. Freilich haben die UNO-Weicheier keinen leichten Stand, ist doch die Entscheidung lupenrein demokratisch gefallen und sie müssen sich wohl auch die Frage gefallen lassen, was sie denn bis jetzt dort getan haben, wo die Menschenrechte tatsächlich mit Stiefeln (im wahrsten Sinne des Wortes) getreten werden. Aber vielleicht dient das Gezeter nur als Vorwand, um selber einmal eine Koalition der Willigen zusammenzustellen und in der Schweiz einmaschieren zu lassen… ;)

Wenn es um überbordende PC geht, darf natürlich die EU nicht fehlen. Dort hat man Erfahrung mit dem Ignorieren von Volksabstimmungen und mobilisiert natürlich auch bereits gegen die Schweiz. Der Noch-Ratsvorsitzende übt scharfe Kritik an den Schweizern. Auch wird als Drohgebärde bereits der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Stellung gebracht. Die bis dahin sicherlich richtig konditionierten, abgehobenen Robenträger werden es den Schweizern schon zeigen…

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal schreiben würde, aber bei der Sache sieht man wie gut die Schweiz getan hat, nicht der EU beizutreten. Denn selbst wenn die vereinigten Guten es schaffen sollten, die Schweizer niederzuzwingen, hatten die Bürger wenigstens die Möglichkeit, ihre Meinung zu dokumentieren. In der konzerngelenkten Gehirnwaschmaschine EU ist das denkunmöglich. Für die sauberen Herrschaften dort ist eine Bürgerentscheidung nämlich ein Worst-Case-Szenario… :)
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PS: Noch etwas zum Nachdenken
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PPS: Bei dem ganzen Theater wird es dann wohl nur einen Gewinner geben. Die unterdrückten Bürger werden nämlich durch solche Machenschaften scharenweise in die Arme der (dann wohl wirklich extrem werdenden) Rechten getrieben…

29. Nov. 2009

In Kopenhagen geht es um die Aufteilung der Beute vom Klima-Coup und in Rom um den Welthunger. Zwei Gipfel, die auf den ersten Blick nicht allzuviel miteinander zu tun zu haben scheinen. Aber nur auf den ersten Blick…

Man spricht schon offen aus, dass der Klimagipfel in Kopenhagen scheitern wird. Und das ist gut so, denn so haben wir eine kleine Atempause, bevor wir von den Klimahalsabschneidern zu Kasse gebeten werden. Und ganz umsonst wird´s für die Teilnehmer dort ja sowieso nicht werden. Fressen und Saufen ist allemal drinnen und An-/Abreise sowie die diversen Besichtigungstouren und Freizeitvergnügungen werden sicher auch nicht mit dem Fahrrad absolviert werden müssen – CO2 hin oder her… ;)

Der UN-Welternährungsgipfel der FAO in Rom ist letzte Woche schon in die Hose gegangen, dh es wurde nur leer gelabert. Und das, obwohl wieder eine drastische Erhöhungen der Nahrungsmittelpreise ins globale Haus steht, was für die ärmsten Länder mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit steigendes Hungerelend bedeuten wird.

Der Hauptgrund für die in Kürze bevorstehenden Preiserhöhungen bei Grundnahrungsmitteln ist angeblich, dass Unmengen von Ressourcen (Getreide, Anbauflächen etc) in die Bio-Treibstoffproduktion gesteckt werden. Und hier stoßen wir auf die Berührungspunkte der beiden Probleme – des aus Geschäftsgründen herbeigeredeten und des echten, lebenswichtigen. Wir sollten uns nämlich die Frage stellen, wieso die Landwirtschaft auf die völlig abnormale Idee gekommen ist, statt Nahrungsmitteln Treibstoff für Autos zu produzieren. Schon klar, weil sie ein besseres Geschäft wittert. Aber warum ist das so? Doch wohl nur, weil durch die Klimagehirnwäsche der Boden dafür aufbereitet worden ist. Nur so konnten auch Regierungen dazu gebracht werden, Biotreibstoff zu erlauben, ja sogar zu fordern und zu fördern. Dass auch die Atomenergie dadurch eine Renaissance erlebt, sei nur so nebenher erwähnt… ;)

Ich frage mich jedenfalls, warum die Propheten (eigentlich müsste man ja Pharisäer sagen… :) ) des Klimawahns nicht vorausgesehen haben, dass sie mit ihren Geschäftsideen milliarden Menschen in den Hunger treiben werden? Sie sind doch so überaus gescheit, dass sie sogar das Klima vorausberechnen können, und obendrein noch ekelerregend “gut“. Oder war ihnen das eh alles immer klar und ist ihnen (Geschäft ist Geschäft) nur wurscht?
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PS: Irgendwie sind die Klimaverschwörer aber wirklich schlau. Sie verdienen sich durch unsere Dämlichkeit einen goldenen Buckel und als Dank dafür dürfen wir uns die Schuld am Welthunger umhängen – und natürlich dann wieder zahlen… ;)

28. Nov. 2009

Hinter dem Semmering wohnt ein wildes Bergvolk, hat es früher einmal geheißen. Gar so wild sind sie dort jetzt nicht mehr (auch wenn der Voves hie und da mal kräftig Richtung Wien aufreibt… ;) , bauernschlau aber schon hie und da…

Da tut sich die Region Weiz (ca 80.000 Einwohner) in der Oststeiermark zusammen, um in Sachen Energie autark zu werden. Das ist an sich eine tolle Idee, die man aus Gründen der Ökonomie und auch der Landesverteidigung voll unterstützen muss. Leider nehmen sich die Steirer nicht dies als Aufhänger, sondern handeln aus Religionsgründen. Dafür sind der Initiator des Projektes , Ferry Berger und die Beraterin, Helga Kromp-Kolb, wohl Garanten – der eine konventionell, die andere klimareligiös… ;)

Aber wie auch immer, eine Idee bleibt gut, auch wenn die Motive falsch sind. Wenn man sich aber reinliest, erkennt man sehr schnell die Bauernschläue der Oststeirer. Um ihre Ideen verwirklichen zu können, fordern sie von Vater Staat 2 Milliarden im Jahr. Ja, wenns mehr nicht ist – diese Bagatelle wird man sich ja hoffentlich noch leisten können, zumal die Steirer das kulanterweise eh für ganz Österreich fordern. Eines muss man der weizer Religionsgemeinschaft aber lassen – schnell sind sie. Sie wollen ihren Anteil schon, bevor die Beute in Kopenhagen überhaupt verteilt worden ist… :)
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PS: Wie gesagt, ich bin auch für das Wegkommen von fossilen Energieträgern und meine Favoriten sind Wasser und Sonne. Ich bin auch für staatliche Förderung neuer Energien. Es geht mir nur gegen den Strich, wenn man sich hinstellt, als würde man das Welt-Klima alleine retten und schon kräftig die Hand aufhält, bevor man noch irgendetwas getan hat…

27. Nov. 2009

Viel erwartet man ja ohnehin nicht mehr, aber nach dem letzten tödlichen Hundebiss scheinen unsere Führer in ihrer Ahnungslosigkeit gänzlich auf den Hund gekommen zu sein…

Einige Bundesländer haben die Vorschriften für die Haltung von Hunden schon verschärft. Was aber jetzt Wien (auf Antrag der Grünen mit Zustimmung von SPÖ und FPÖ) machen will, dürfte so leicht nicht mehr zu toppen sein. Dort soll ein verpflichtender Kurs für JEDEN Hundehalter eingeführt werden. “Jeden” – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein Halter von einem Chihuahua muss also den gleichen Kurs machen, wie jemand der etwa einen Dogo Argentino halten will. Denkt bei den Gesetzgebern eigentlich noch irgenwer gelegentlich nach?

Abgesehen davon handelt es sich wohl von vornherein um eine Augenauswischerei. Mit einem Wischiwaschi-Kurs von 10 Stunden ohne Prüfung (wie originell… ;) ) wird man nämlich ausschließlich für das finanzielle Fortkommen der diversen Hundeschulen einen Beitrag leisten, für die Sicherheit mit Sicherheit nicht. Oder geht es auch hier nur darum, irgendetwas zu tun, damit nachher niemand sagen kann, man hätte nichts getan… :)

Und dabei wäre es so einfach. Man bräuchte weder eine Definition für “Kampfhunde” oder “gefährliche Hunde” erfinden. Man könnte aufgrund der Schulterhöhe vorgehen und ab einer bestimmten Größe des Hundes (ein durchdrehender Zwergpudel wird wohl keinen großen Schaden anrichten können) dem Halter Pflichten auferlegen. Es müsste gewährleistet sein, dass ein großer Hund niemals “bisher unauffällig” sein kann (was im Falle eines Unfalles fast immer zur Verfahrenseinstellung führt), dass der berechtigte Halter für das Tier IMMER verantwortlich ist und vor allem, dass nur er selber (oder ein anderer, selbst Berechtigter) es führen darf. Mit den jetzt allerorts verschärft werdenden Hundehaltungsbestimmungen kann nämlich immer noch ein 30-Kilo-Mädchen einen 50-Kilo-Rottweiler Gassi führen…

25. Nov. 2009

Grundsätzlich verachte ich Hacker. Sie brechen in fremdes Eigentum ein und stehlen bzw manipulieren dieses. Weil aber nichts so schlecht sein kann, dass es überhaupt nichts Gutes enthalten würde, haben manchmal auch Hacker ihre guten Seiten…

Da fielen kürzlich Mitglieder dieser Spezies in die Rechner des britischen Klimaforschungsinstitutes Climate Research Unit (CRU) ein und veröffentlichten tausende eMails und andere Dokumente (DiePresse.com). An und für sich müsste diese Zentralanstalt der Klimareligion jetzt froh sein, dass ihre Glaubenssätze noch mehr Verbreitung finden. Ich denke aber, in dem Fall wird es eher nicht so sein. Was da nämlich veröffentlicht wurde, lässt tief in das Gewissen der Klimaforschung blicken. Und da stinkt´s ärger wie in der amerikanischen Kloake von Wien.

Man kann jetzt streiten, ob die gestohlenen Schriften ein Beweis sind. Jedenfalls aber sieht es ganz so aus, als ob es sich beim Global Warming um eine gezielt in die Welt gesetzte Ente handelte, die nur den einen Zweck hatte, für einige auf Kosten der Allgemeinheit ein monströses Geschäft zu ermöglichen. Da wird in den eMails offen von einem “Coup” geschrieben. Die Erde habe sich zwischen 1998 und 2005 abgekühlt und man habe keine Erklärung für das Ausbleiben der Erwärmung. Es geht auch darum, Kritiker mundtot zu machen und wissenschaftlich Publikationen zu manipulieren. Mit einem Wort, das volle Programm ausgepuffter Betrüger. Mit Wissenschaft haben solche Machenschaften so wenig zu tun, wie die WHO mit Gesundheit:)

Mich überrascht die Sache keinesfalls. Man hat ja, so man sehen und nicht blind hinterher laufen wollte, eigentlich von Anfang an (so wie beim Anti-Raucherkrieg mit der Passivrauchlüge und der Exkommunikation von Dr Siegel) sehen können, wie der Hase läuft. Jedes “Geschäft”, das möglich ist, wird nämlich auch gemacht. Dabei ist es vollkommen egal, wie unehrenhaft, dreckig oder menschenverachtend es ist. Es findet sich immer jemand, der es trotzdem macht. Das ist die Grundregel und hält man sich diese immer vor Augen, sieht man etwas klarer… ;)

21. Nov. 2009

Es ist ja nicht so, dass ich mir durch den Lissabon-Vertrag eine Veränderung zum Positiven erwartet hätte. Dass sie in Brüssel aber sofort derart unverschämt weitermachen, erschreckt mich dann schon irgendwie…

Man hätte nämlich annehmen dürfen, dass sich die EU-Bonzen nach dem Inkrafttreten des Vertrages zunächst etwas zurückhalten würden. Nicht, weil sie geläutert wären, sondern nur, um uns einzulullen und das undemokratische Zustandekommen der Vertragsmonstrosität zu übertünchen. Sie verlieren aber keine Zeit und zeigen uns gleich, was uns die von der Pro-Vertragspropaganda ach so hochgelobten neuen EU-Spitzenpositionen bringen werden. Nämlich original nix, denn man hat sie (natürlich einstimmig ;) ) mit absoluten Leichtgewichten besetzt. Diese Top-EU-Führer werden die Kreise der Drahtzieher im stillen Kämmerlein ganz bestimmt nicht stören. Die Mauschleien zum Wohle der Konzerne auf Kosten der Bürger können also ungehemmt, dank dem Lissabonvertrag sogar noch intensiver, weitergehen.

Man kann jetzt natürlich auch schon erahnen, dass das durch den Vertrag “gestärkte” EU-Parlament ganz genau so viel bringen wird…

Da fällt mir ein, dass ich mich bei den untertänigst gehorsamen Ratifizierern noch nicht bedankt habe, was ich bei der Gelegenheit gleich nachholen will. Der Blitz möge sie beim Scheissen treffen:)
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PS: Wenn Angela Merkel nun sagt, “dass Persönlichkeiten in Aufgaben hineinwachsen können“, dann ist das zwar prinzipiell richtig, hört sich in diesem Zusammenhang aber wie ein schlechter Witz an. Zum einen ist nämlich die EU zum Herumprobieren zu wichtig und zum anderen kennt der gelernte Europäer ganz gut, woher der Wind weht…

16. Nov. 2009

Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich Lobbyismus günstigenfalls als Meinungsprostitution (ohne hier die Damen vom flachen Gewerbe beleidigen zu wollen… :) ), im anderen Fall aber als die leibhaftige Korruption ansehe. Mit der Bestätigung meiner Ansichten hätte ich allerdings nicht so schnell gerechnet…

Es wird berichtet (hier und hier), dass Lobbyisten im Sold der Biotechfirma Genentech – eine Tochter des Pharmakonzerns Roche – in den USA Reden für 42 Abgeordnete des Repräsentantenhauses geschrieben haben. Es ging um dabei um die Gesundheitsreform (no-na-net, die Gesundheit ist ja nach dem Klimawandel weltweit das zweitgrößte Geschäft), welche der Messias himself versprochen hat, und diese Abgeordneten wurden vom Lobbyistenpack auch mit Spenden bedacht.

Wäre man ein Schelm, müsste man nun denken, die Lobbyistenbande hätte sich ein paar Abgeordnete gekauft, damit die öffentlichen Dollars, die durch die US-Gesundheitsreform fließend gemacht werden sollen, gleich von Haus aus in die richtige Richtung geleitet werden. Ein gewisser Evan Morris, Chef der washingtoner Niederlassung der besagten Firma klärt uns aber auf, dass es gar nicht so ist. Es bestünde überhaupt kein Zusammenhang zwischen den Spenden an die Abgeordneten und den Redetexten. Na dann… ;)

Den Bock dürfte aber der demokratische Abgeordnete Bill Pascrell Jr abgeschossen haben. Es tue ihm leid und er habe das nicht gewusst. Er hätte den Redetext von Mitarbeitern in die Hände gedrückt bekommen und nicht gewusst, woher sie ihre Informationen hatten. Dem guten Mann fällt gar nicht auf, was er da zu seiner Rechtfertigung sagt. Er stellt sich also im Repräsentantenhaus hin und redet, ohne zu wissen was. Ein toller Abgeordneter ist das aber…

Richtig traurig stimmt einem dann aber der Ausspruch, den dazu ein Lobbyist, der auch Genentech zugeordnet wird und anonym bleiben möchte, zu der Sache losließ: “So etwas passiert doch dauernd. Da ist nichts Verwerfliches daran.” Es ist also eh ganz normal, dass Lobbyisten Abgeordnete bestechen. Gelebte Politik sozusagen…

Uns aber muss es so oder so wurscht sein, was die Amerikaner unter Politik verstehen. Hauptsache bei uns in Europa ist alles gaaaaanz anders…

15. Nov. 2009

An und für sich ist die Idee der Niederländer, die KFZ-Steuern nach der Anzahl der gefahrenen Kilometer einzuheben, ja lobenswert. Die Würze liegt aber im Detail…

Die niederländische Regierung hat eben beschlossen, sämtliche Steuern, die mit dem Autofahren zusammenhängen, kilometerabhängig einzuheben. Dazu sollen mit GPS-Systemen die gefahrenen Kilometer errechnet und anhand dieser die Steuer eingehoben werden. Die bestehenden Steuern auf Besitz und Erwerb des Vehikels entfallen und das System soll aufkommensneutral sein. Die Idee ist toll, denn in Zeiten der CO2-Hysterie ist es nicht verständlich, Besitz und Erwerb von Autos mächtig zu besteuern, da dadurch das tatsächliche Fahren ja “billiger” wird.

Normalerweise müsste man sich fragen, warum die Anhänger der Klimareligion das nicht schon lange gefordert haben. Normalerweise – der gelernte Weltbürger hat aber schon lange überrissen, dass die Klimahysterie nur ein monströses Geschäft ist und bei einer intelligenten Lösung ja für die Halsabschneider nichts zu holen ist. Diese haben es ja so angelegt, dass Verdienstmöglichkeiten direkt an der Menge des ausgestoßenen CO2 hängen. Deshalb ist die Klimamafia gar nicht an einem geringeren CO2-Ausstoß interessiert… ;)

So gut das niederländische Modell auch aussieht, hat es bei allen Vorteilen aber auch seine Schwächen. Ein GPS gestütztes System ist schon aus Datenschutzgründen abzulehnen, denn es ist ein Riesenschritt in Richtung Orwell-Horror und unsere liebe EU wird sicherlich nicht lange brauchen, auch diese Daten untertänigst über den großen Teich zu werfen. Das Modell hat auch den Nachteil, dass zunächst einmal ein Haufen Geld in Ausbau und Erhaltung der Technologie gesteckt werden muss. Zusätzlich wird man sich anschauen müssen, ob und wie bei gleicher Leistung verbrauchsärmere Fahrzeuge oder Autos mit alternativen Antrieben (zB Elektroautos) mit dem System gefördert werden, oder ob alles über den gleichen Kamm geschoren wird.

Es wird also ziemlich viel Aufwand für eine Sache betrieben, die eigentlich schon zur Verfügung steht. Fast alle Ziele des holländischen Systems könnten nämlich über die Mineralölsteuer erreicht werden, was überhaupt keine zusätzlichen Kosten (Systemausbau, Erhaltung, Verwaltung und Kontrolle etc) verursachen würde. Ich weiß schon, die Regierungen scheuen das wie der Teufel das Weihwasser. Nicht nur deshalb, weil eine Spritpreiserhöhung im gemeinen Volke nicht gut ankommt, sondern weil man damit rechnet, dass alternative Antriebe bald stark zunehmen werden. Und die kann man mit der Mineralölsteuer ja nicht abzocken…

14. Nov. 2009

Dass die Leute global zu dick werden, wissen wir. Fett in der Nahrung wird deshalb verteufelt und zunehmend ersetzt. Und jetzt meldet sich auch noch die AK zu Wort

Die Lebensmittelindustrie ersetzt das natürliche Fett in der Nahrung zunehmend durch sogenannte Fettersatzstoffe und gaukelt uns damit gesunde, kalorienarme Lebensmittel vor. Nun hat sich die Arbeiterkammer in Person des Lebensmittelexperten Heinz Schöffl der Sache angenommen, spricht von “einer Art chemischer Mogelpackung” und dass die Fettersatzstoffe zu Magen-Darm-Problemen (zB Durchfall) führen können.

So weit, so gut. Gesundheitsexperte Schöffl beeilt sich aber, sogleich anzumerken, dass diese Fettersatzstoffe nicht gesundheitsschädlich wären. Sie seien ja geprüft, untersucht und für den Einsatz für bestimmte Produkte zugelassen.

Ein sonderbarer “Gesundheitsexperte” muss dieser Herr Schöffl aber sein. Zusatzstoffe bereiten also Durchfall und sollen nicht gesundheitsschädlich sein? Ist es für ihn etwa völlig normal, die Scheisserei zu haben? Wahrscheinlich wird der Experte meinen, dass man chronische Magen-Darm-Probleme ja eh ganz gut mit Medikamenten (winkt dem Herrn etwa ein Top-Pharma-Job?) im Zaum halten kann und es zudem auch Hausmittel (zB Schokolade und Cola – werden die eingesparten Kalorien locker wieder wettmachen…) für die Auskurierung derselben gibt… :)

13. Nov. 2009

gehen sie nicht oft vor, unsere Politiker. Normalerweise handeln sie nach der Devise “Nur ja keinen unnötigen Streit vermeiden“… :)

Jetzt sind sich wieder einmal alle Parteien im Nationalrat einig und da ist gewöhlich Vorsicht geboten. Vorsicht deshalb, weil es bei den merkwürdig einträchtigen Entscheidungen sehr oft darum geht, die Bürger abzuzocken oder unnötig zu gängeln. So ist es auch diesmal. Es soll Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren verboten werden, Solarien zu benutzen.

Man muss sich wirklich fragen, ob die gelegentlich zusammen kommenden, gut bezahlten Herrschaften noch ganz dicht sind oder ob sie vielleicht selber zu lange unter der künstlichen Sonne gelegen haben. Jugendliche ab 16 haben sie selber vor gar nicht so langer Zeit für reif genug befunden, die Geschicke des Staates mitzubestimmen. Und jetzt sollen sie zu blöd sein, die Gefahren von zu langem Aufenthalt in Solarien zu erkennen?

Abgesehen davon sind solche Verbote sowieso kontraproduktiv. Es wird nämlich dadurch bald für Kids äußerst cool/hip/pam sein, solariumgebräunt die Schulbank zu drücken. Und so schwer ist an Heimsolarien ja nicht zu kommen. Eine Weile die Alten nerven und die kaufen´s dann schon alleine deshalb, um Ruhe zu haben… ;)
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PS: Eigentlich ist das Gesetz auch diskrimierend und dürfte vor dem VfGH nicht bestehen können. Es ist nämlich defacto ein Krocha-Verbotsgesetzt, denn winterbleiche Krocha sind wohl denkunmöglich… :)

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