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31. Dez. 2009

In der Politik wird viel und gegen alles mögliche gekämpft, gegen sich selber kämpft aber auch dort gewöhnlich niemand bewusst – gewöhnlich…

Ja, er hat es derzeit nicht leicht, der Bürgermeister von Eberau, Walter Strobl. Er hat einen schweren Fehler gemacht – ja sogar den schwersten, den man als Bürgermeister überhaupt begehen kann. Zum Erstaufnahmezentrum kann man zwar stehen wie man will, aber ein Bürgermeister muss seine Leute kennen. Und dass diese (in Eberau, wie in jedem anderen Ort in Österreich) mit überwältigender Mehrheit gegen so ein Zentrum in ihrer unmittelbaren Nähe sind, weiß normalerweise auch der letzte Dorfdodl. So gesehen muss die Ermöglichung des Projektes ohne Rückversicherung (Befassung der Bürger mit der Sache) für Bürgermeister Strobl als politischer Selbstmord angesehen werden (gelinde ausgedrückt). Man sollte meinen, das sei das Ende der Fahnenstange, hier gäbe es nichts mehr toppen.

Nicht so für Bürgermeister Strobl, der schafft auch das noch. Er kämpft weiter. Nicht für das Erstaufnahmezentrum, nein – gegen sich selber. Er hat die Petion gegen das Zentrum, welches er vorher selber in die Gemeinde geholt und auch alle Genehmigungen erteilt hat, jetzt brav unterschrieben. Der Mann ist ein richtiger Kämpfer. Für seine Bürger wird der Walter Strobl dem Walter Strobl schon zeigen, wo der Hammer hängt… :)
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PS: Jedenfalls aber müssen die Eberauer wirklich extrem gutmütige Bürger sein. Andernfalls hätten sie den Herrn wahrscheinlich schon längst zum Teufel gejagt. Und zurücktreten könnte er dann wohl nur mehr von seinem wiener Exil aus… ;)

30. Dez. 2009

Kinder neigen bekanntlich dazu, alles was andere haben, auch haben zu wollen. Bei den Senioren scheint das auch wieder so zu sein… ;)

Auch ohne ins allgemeine Pensionistenbashing verfallen zu wollen muss einem bei der jüngsten Forderung des Seniorenbundes der Kaffee hochkommen. Den Grauen stößt sauer auf, dass Kinder und Jugendliche künftig gratis die Bundesmuseen und Nationalbibliotheken besuchen können und Senioren Eintritt bezahlen sollen (den vollen ja wahrscheinlich ohnehin nicht, denn in öffentlichen und halböffentlichen Institutionen sind Pensionistenermäßigungen ja allgemein üblich). Wo kämen wir denn da hin, wenn Senioren Eintritt, womöglich auch noch (der Himmel möge uns beistehen) den vollen, bezahlen müssten. Nein, nein – das muss genauso gratis abgehen, wie bei den Kindern und Jugendlichen. Und um so unbedeutende Kleinigkeiten, wie etwa wer das denn bezahlen soll, möge sich gefälligst wer anders kümmern.

Die Pensionistenvertreter wären aber gut beraten, etwas vorsichtiger zu agieren. Man kann den Bogen nämlich auch ganz leicht überspannen. Etwa könnte jemand auf die Idee kommen, die vielen, durch nichts begründeten, Pensionistengoodies zu hinterfragen. ZB, warum Pensionisten mit den ÖBB vergünstigt durch die Gegend brausen dürfen und viele Vollzeitbeschäftigte, denen netto auch nicht mehr zum Leben bleibt als Mindespensionisten und die zudem oft auch noch eine Familie davonbringen müssen, voll zahlen müssen…
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PS: Natürlich kann man jetzt sagen, den ÖBB kosten leere Züge genausoviel wie volle und durch die ermäßigten Pensionistenfahrten käme wenigsten ein Bisschen was rein. Nur, mit etwas Fantasie bei Preisgestaltung (für alle gleich – ev flexibel – aber ohne Ausnahmen) könnte man die leeren Züge wahrscheinlich noch viel besser füllen und nebenher noch ein Geschäft machen. Aber das ist eine andere Geschichte… ;)

23. Dez. 2009

Sozialminister Rudolf Hundstorfer stoßt sich bei der Pflege an der Tatsache, dass Ärzte die Entscheidung bei der Pflegegeld-Einstufung treffen. Die Alarmglocken für den gelernten Österreicher müssen schon alleine deshalb läuten, weil bei seinen diesbezüglichen Ideen gleich die Caritas und Die Grünen vollauf begeistert sind…

Der Minister denkt nämlich an, künftig nicht nur Ärzte entscheiden, sondern auch das am Patienten arbeitende Pflegepersonal mitwirken zu lassen. Er übersieht dabei gefließentlich, dass es durchaus Vorteile bringt, Ärzte dazu heranzuziehen – diese verdienen nämlich nichts an der Pflege und dürften deshalb faktenbezogen entscheiden. Beim Pflegepersonal wird das aber eher nicht so sein. Je mehr Pflege erforderlich ist, desto größer werden nämlich die Umsätze. Wie objektiv die Pflegekräfte da sein werden, überhaupt wenn eh nur der Staat zahlt, kann sich jeder selber vorstellen.

Aber wir dürfen mit Minister Hundstorfer nicht so streng sein. Im Erkennen von Tatsachen ist er ja nicht so stark, wie man an seiner Unterschrift auf der 1,53-Milliarden-Anwesenheitsliste unschwer erkennen konnte… :)

23. Dez. 2009

Kopenhagen war also doch ein Gewinn – natürlich nur für die Zahler und nicht für die Zocker (dem Klima ist´s ja sowieso wurscht ;) ).

Bekanntlich ist ja nichts herausgekommen beim Klimagipfel, wo nicht einmal der Göttliche am Ende noch was richten konnte. Sein Angebot war ja auch ein schlechter Witz, hätte aber (wenn China nicht standhaft geblieben wäre) durchaus gereicht, unsere EU-Dolme über den Tisch zu ziehen (so wie es mit ihnen in Kioto ja auch gemacht worden ist… :) ).

Während wir uns also über das Scheitern des Klimagipfels freuen dürfen, sind die Anhänger der Klimareligion erwartungsgemäß bitter enttäuscht. Noch mehr enttäuscht dürften aber diejenigen sein, welche die Klimareligion gestiftet haben und deren Anhänger permanent missbrauchen. Laut ORF.at hat sich die Zockerbande bereits auf das monströse Geschäft gefreut und wenn man da von enttäuschten Investoren, Hedgefonds udgl liest, weiß man im allgemeinen, wieviel es geschlagen hat. Überall wo diese Typen ihre Nasen reinhalten, sind Krise, Wucher und Halsabschneidertum nicht mehr weit. Ich hoffe, dass jetzt doch auch einmal die Klimahysteriker draufkommen, für wen sie die Drecksarbeit machen… ;)

Wir EU-Bürger aber haben derweil noch eine Atempause, bevor wir klimatisch ausgesackelt werden. Vom Göttlichen dürfte in der Sache derzeit keine Gefahr ausgehen. Der hat offenbar mit seiner Gesundheitsreform seine Demokraten bereits ausgereizt und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie ihm auch folgen werden, wenn es darum geht, den Klimazockern dienlich zu sein. Und auch in der EU sind die CO2-Zertifikate momentan nicht viel wert…

23. Dez. 2009

Der Messias von Amerika ist offenbar dabei, seinen Kontrakt zu erfüllen. Seine Gesundheitsreform ist im Endspurt und dürfte noch am heiligen Abend durchgehen.

Notfalls will der Göttliche sogar seinen Weihnachtsurlaub verschieben, so wichtig ist ihm das Thema. Die Frage ist nur, warum es so wichtig ist. Freilich müssten alleine schon 30 Millionen Unversicherte einem Staatsführer ein Anliegen sein – und einem, der zu den Guten gehört, sowieso. Allerdings sollte man hier bei der Bewertung von Gut und Böse zwei Dinge nicht unbeachtet lassen.

Auch Obama ist Politiker (und ein sehr geschickter noch dazu…) und dieser Spezies liegt normalerweise eher das eigene Fortkommen und weniger das Wohl des Volkes am Herzen. Ok, alleine daraus was konstruieren zu wollen ist wohl unstatthaft und es kann ja auch sein, dass gerade in Sachen Gesundheitsreform beides zusammenfällt.

Andererseits steigen, weil die US-Gesundheitsreform so gut auf dem Weg ist, aber auch Pharmaaktien kräftig und gemunkelt wurde ja auch im Wahlkampf, dass Obama eine Marionette der Pharmahalsabschneider wäre. So abwegig ist das sicher nicht, ist doch die Gesundheitsreform für die sauberen Herrschaften jedenfalls eine gewaltige Markterweiterung (30 Millionen Versicherte, die dann nicht mehr auf Preis und Menge von Medikamenten schauen müssen, sind ja kein Pappenstiel… ;) ). Es ist also mehr als wahrscheinlich, dass Obama mit der Gesundheitsreform lediglich einen Kontrakt, für den er schon bezahlt worden ist, erfüllt…

Aber wie auch immer, die Gesundheitsreform wird positiv zu bewerten sein. Den 30 Millionen Amerikanern, die sich bisher keine Krankenversicherung leisten konnten, wird es nämlich egal sein, aus welchen Motiven ihr Präsident handelt. Wir aber erhalten dann doch einen Einblick und können uns denken, auf welchen Motiven wohl das Klimaengagement des Messias aufgebaut sein wird….

21. Dez. 2009

sagt man im Fußball, wenn verloren wurde. Im wirklichen Leben ist es genauso, nach Kopenhagen wird Mexiko folgen…

Kopenhagen war ja in Bezug auf die Beuteverteilung aus dem Klimabetrug ein Griff ins Braune, weshalb man es in Mexiko wieder versuchen will. Vorbereiten will man den Zirkus zwischendurch in Bonn. Der Winkelzug dabei ist klar ersichtlich. Durch Bonn will man die Deutschen (und damit die EU) in Erfolgszwang bringen (als ob das noch notwendig wäre, die ganze EU ist auf unsere Kosten sowieso schon klimafanatisiert genug… ;) ) und durch Mexiko mehr Gewicht auf die Entwicklungs- und Schwellenländer (also auf die Nichtzahler und Nehmer) legen. Die Strategie ist gut angelegt, denn die EU-Macher sind zu gutblind (oder auch nur zu dämlich… ;) ), den Betrug zu erkennen. Die Entwicklungs- und Schwellenländer wiederum werden sowieso zustimmen wenn der Reibach stimmt. Sie wären ja blöd, reichlich Geldgeschenke nicht anzunehmen. Waffen kann man ja immer brauchen und ein paar Milliarden mehr auf den Diktatorenkonten tun ja auch nicht weh. Wie die Kontrolle der Gelder funktionieren wird, sieht man ja jetzt schon bei der Entwicklungshilfe…

Dass China und Indien, die sich in ihrer Entwicklung nicht bremsen und schon gar nicht kontrollieren lassen wollen, für die Klimabetrüger harte Brocken werden, soll uns nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Notfalls verpflichten sich die Zahler (Europa ordentlich, die USA minimalst – wie gehabt) auch ohne die. Für die Nehmer ändert sich ja nichts und die EU ist sowieso nur interessiert, unser Geld loszuwerden. Und dem Klima ist das alles ja sowieso wurscht. Das wissen diejenigen, die vom Klimawandel gut leben wollen, ja ohnehin besser als alle anderen.

Die einzige Hoffnung ist in dem Fall der Messias von Amerika. Der Gute möchte nun, nachdem es trotz guter Einfädelung (EU spart unter Kontrolle und Sanktionsdrohungen 20 bzw 30 % – die USA 4 % ohne jegliche Kontrolle…) nicht geklappt hat, nun selber Vorbild werden und in den USA sein eigenes Umweltgesetz endlich verabschieden lassen. Wie man aber hört, ist diesmal nicht nur der Widerstand bei den Abgeordneten groß, sondern auch beim Volk. Und das, obwohl es bei dem Gesetz (richtigerweise) wohl nur um Hebung des Anteils von erneueraberer Energie gehen dürfte und nicht um das Verschenken von Milliarden an obskure Staaten. Wahrscheinlich haben die sonst leicht herdenmäßig lenkbaren Amerikaner schon überrissen, worum es beim Klimawahn wirklich geht. Und weil alles, was drüben hervorkommt, letztendlich immer über den großen Teich nach Europa schwappt, dürfen wir hoffen, dass auch diese Erkenntnis einmal hier ankommen wird. Unsere Dolme werden sich bis dahin zwar bereits zu allem Möglichen verpflichtet haben (man denke nur an Kioto, wo sie auch mit wenig Mühe über den Tisch gezogen werden konnten), aber Verträge kann man ja auch aufkündigen… ;)

18. Dez. 2009

Das von der Klimamafia organisierte Treffen zur Beuteverteilung neigt sich dem (hoffentlich ergebnislosen ;) ) Ende zu und nun ist auch der Messias in Kopenhagen niedergegangen. Er hat nichts Neues anzubieten, was auch gut so ist, denn was er bis jetzt angeboten hat, kann nicht einmal mehr als schlechter Witz bezeichnet werden…

Unsere europäischen Führer liegen auf dem Jahrmarkt der Klimazocker bei 20 Prozent CO2-Einsparung und sind (natürlich auf unsere Kosten) bereit, bis auf 30 Prozent zu gehen. Dass die Chinesen da nicht mitwollen ist nachvollziehbar, ja man muss ihnen schon aus Eigennutz zu dieser Haltung förmlich gratulieren. Auch ist nicht verwunderlich, dass sich die USA zieren. Sie sind ja nicht gerade dafür bekannt, mit irgendetwas sparsam umzugehen. Warum also sollten sie das gerade mit Energie tun wollen. Magere 4 Prozent an Einsparungswillen haben sie angeboten und der göttliche Obama hat auch nicht mehr im Gepäck. Aber verhandeln will er trotzdem. Yes, he can es halt, weil die Unsrigen zu dämlich sind… :)

Wie gesagt, man braucht über die Haltung der USA nicht überrascht sein, denn auch Göttlichen (oder sollte ich schreiben Leibhaftigen? :) ) gelingen die Wunder nicht immer. Ärgerlich sind bei der Sache nur unsere EU-Führer. Die wollen auch verhandeln, obwohl sie selber das 5-fache geboten haben. Über was wollen die Dolme denn da noch verhandeln? Dass am Ende die USA 5 Prozent gibt und dafür die EU 30? Jemand mit nur etwas Selbstachtung im Leib hätte da schon lange abreisen müssen… ;)

16. Dez. 2009

Drei Mahlzeiten am Tag sind genug und trinken tut man, wenn man Durst hat, sagten unsere Altvorderen…

Und sie dürften ziemlich recht gehabt haben, denn es gab damals viel weniger Übergewichtige. Dann kamen die Experten, diese dauerlabernden, obergescheiten Berater, und brachten im Sold der Ernährungsindustrie eine neue Philosophie auf den Markt. Daueressen macht gesund und schlank, was heissen soll, viele kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt, sollen den Heißhunger verhindern und so dazu beitragen, dass man nicht zuviel isst. Normal denkenden Leute, oft als beratungsresistent denunziert, war sofort klar, dass diese Strategie schon alleine deshalb nicht funktionieren kann, weil “kleine Mahlzeit” oder “Snack” für jeden etwas anderes bedeuten wird. ZB werden für einen leicht adipösen 160-Kilo-Mann zwei gut bestückte Leberkäsesemmeln locker durchgehen, während ein “Dürrer” mit einem Apfel auskommt… ;)

Die Strategie der Nahrungsmittelindustrie ist aber weltweit (mit kräftiger – gewollt oder ungewollt – Unterstützung der Expertenlaberer) offenbar voll aufgegangen, denn plötzlich konnte man mit gutem Gewissen zu viel essen – ist ja gesund. So viele Übergewichtige wie jetzt, gab es noch nie. Aber keine Angst, die Pharmakonzerne mit ihrer WHO-Sekte werden uns schon wieder heilen

Und nun, da alles so schön laufen würde, kommen plötzlich die Schweizer in Gestalt der Eidgenössischen Technische Hochschule (ETH) – Institut für Molekulare Systembiologie – daher und präsentieren eine wissenschaftliche Arbeit, wonach das Daueressen den ganzen Tag über gar nicht gut ist. Es führt zu Bewegungsunlust (macht also träge) und plötzlich wissen wir, von wo der immer größer werdende Bewegungsmangel herkommt. Der Körper würde zwischen den Mahlzeiten Fastenperioden benötigen, um gesund zu bleiben, sagt der Studienleiter.

Bemerkenswert bei der Studie ist auch, dass die Fastenperioden Gesundes miteinschließen, das soll man zwischen den Mahlzeiten auch nicht essen. Da werden die Hersteller von Milchsnacks (zB Joghurts etc und insbesonders der probiotische Scheißdreck… ;) ) aber schön schauen. Die waren ja bis jetzt immer die Guten. Ist aber eh besser, die Rindviecher, die ja das Rohmaterial herstellen, machen eh soviel CO2… ;)

Nachdem jetzt das Dauermummeln nun also durchschaut worden ist, bin ich gespannt, wie lange es dauern wird, bis die Dauernuckler (das sind diejenigen, die den ganzen Tag aus Gesundheitsgründen zuzelnd mit einer Mineralwasserflasche herumlaufen) drankommen… :)

15. Dez. 2009

Dem eitlen Spanier haben sie anscheinend schon die Hammelbeine langgezogen, jetzt will sich die britische Justiz zum Weltrichter aufspielen…

Ein britisches Gericht hat gegen die ehemalige israelische Außenministerin und jetzige Oppositionsführerin Tzipi Livni “wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gaza-Kriegeinen Haftbefehl erlassen. Warum sich die britische Justiz ausgerechnet die ehemalige Außenministerin ausgesucht hat, wurde nicht kolportiert. Viel relevanter erschienen nämlicht etwa der Regierungschef oder der Kriegsminister.

Und wenn sich schon so ein richterlicher Britenlümmel für die ganze Welt zuständig wähnt, dann sollte er vielleicht auch erklären, wie viele Haftbefehle er schon für diejenigen, die tausende Raketen ausschließlich auf die Zivilbevölkerung abschießen lassen, oder die Taliban, oder, oder, ausgestellt hat…

15. Dez. 2009

Wenn eine “Expertengruppe” beauftragt wird, sollten beim gelernten Österreicher, auch wenn er überhaupt nichts konkretes über das Ansinnen weiß, alleine schon ob des Wortes die Alarmsirenen aufheulen…

Die Regierung kriegt den Allerwertesten nicht mehr zusammen, weil jetzt klar wird, dass die vereinbarten Klimaziele nun tatsächlich nicht erreicht werden. Überraschung ist das keine, waren doch die Ziele von vorneherein nur theoretisch erreichbar gewesen. Eine Überraschung wäre es nur gewesen, wenn sich unsere vor Gutheit triefenden Hornochsen bei den Verhandlungen über die Vereinbarung besagter Klimaziele nicht mit dem Kappl hätten einfangen lassen… :)

Aber gut (eigentlich schlecht… ;) ), das Malheur ist angerichtet und nun sind einige Vorschläge der von der Regierung diesbezüglich beauftragten “Expertengruppe” bekannt geworden und die hören sich an, als wären sie bei einer Gruppenarbeit in einer Volksschule entstanden. Jedenfalls wenn man die “Kreativität” der ausgekotzten Binsenweisheiten, die sich zudem fast allesamt bereits anderorts als Wirkungslos erwiesen haben, betrachtet.

Von Temporeduktion auf Autobahnen ist da etwa die Rede, obwohl schon Rudi Anschober angesichts der oberösterreichischen Feinstaubhunderter zugeben hat müssen, dass diese nichts gebracht hätten. Wenn sie nun in Salzburg die Raubritter-Geschwindigkeitsbeschränkungen in höchsten Tönen loben, wird da wohl eher die Nothilfe für die leeren Landeskassen unter Zuhilfenahme windiger Berechnungen im Vordergrund stehen. Soweit ist Salzburg von Oberösterreich ja nicht entfernt und außerdem erscheint mir hier der Rudi Anschober auch so ungleich glaubwürdiger…

Die ebenfalls angedachte Erhöhung der Mineralölsteuer müsste beträchtlich ausfallen, wenn sie weniger gefahrene Kilometer bringen soll. Ob das aber letztendlich das Kraut fett machen würde, wenn man bedenkt, dass auf privaten Pkw-Verkehr lediglich 13 % (Deutschland) des gesamten CO2-Ausstoßes entfallen, mag bezweifelt werden. Rechnet man noch hinzu, dass bei einer kräftigen Erhöhung der Steuer auf Treibstoffe auch der Tanktourismus wegfallen würde, dann wird die Sache sogar für den Finanzminister ein Rohrkrepierer. Im Endeffekt hätten wir dann höhere Kosten für die Haushalte und ein noch größeres Loch (Mindereinnahmen durch Mineralölsteuer + Klimastrafen für Al Gores Halsabschneider) in der Staatskasse, was letztendlich zu noch höheren Kosten für die Haushalte führen wird…

Am Ende noch ein kräftiges Dankeschön an die “Experten”. Sie haben wieder einmal bewiesen, wozu sie fähig sind. Es wäre wirklich bedeutend günstiger, wenn die überhaupt nichts mehr “arbeiten” würden und man ihnen für´s Nichtstun einfach eine Art Schutzgeld überweisen würde… :)

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