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6. Dez. 2009

Die Kassen sind leer, die Kosten steigen und mit den Schulden steht man anscheinend auch schon auf dem Plafond an. Darum wird vermehrt über die Verwaltungsreform nachgedacht, um die Finanznot des Bundes wenigstens etwas lindern zu können (ob das klappen kann sei jetzt einmal dahingestellt…). Die Grünen aber wollen mit einem ganz besonderen Schmankerl ihren Beitrag leisten…

Da stellt sich die Führerin der Grünen, Eva Glawischnig, hin, und fordert doch glatt ein neues Ministerium, ein Klimaschutzministerium. Damit will man wahrscheinlich wieder einmal ein Zeichen setzen. Es zeigt zwar in die falsche Richtung, aber immerhin – ein Zeichen ist ein Zeichen. Kostet ja eh nicht viel und wir haben´s ja. Dass die Forderung der grünen Oberfrau natürlich beinhaltet, die neue Tintenburg selbstverständlich mit Gesinnungsgenossen zu befüllen, ist natürlich sonnenklar und braucht nicht extra erwähnt zu werden.

Dass durch Klimagate der Betrug der Klimaabcasher längst bekannt ist und durch den Rücktritt im Klimavatikan auch schon ein Geständnis vorliegt, dürfte sich bis zu Frau Glawischnig noch nicht durchgesprochen haben. Natürlich darf man aber auch in der Politik an etwas Unwahrscheinliches glauben. Verantwortungsvolle Politiker begründen aber schwerwiegende (weil sehr teure) Entscheidungen nicht alleine auf “Glauben” und halten zumindest inne, wenn die andere Begründung wegzubrechen droht. An was soll man nun denken, wenn Politiker das nicht tun und so weiter machen (lobbyieren?), als wäre nichts geschehen? Eigentlich gibt es da nur zwei Möglichkeiten: Dummheit oder Mittäterschaft… ;)
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PS: Frau Glawischnig spricht in dem Zusammenhang von einem “Pflanz” (gemeint ist natürlich die Regierung) und der “Ernsthaftigkeit der Situation” die “vielen noch nicht klar” wäre. Ja, ja, Frau Glawischnig, ein “Pflanz” ist es wirklich. Gepflanzt muss sich der Bürger nämlich fühlen, dessen Geld für offensichtliche Betrüger zum Fenster hinaus geschmissen werden soll… ;)

1 Kommentar »

  1. Stauni schreibt:

    Zitat:
    An was soll man nun denken, wenn Politiker das nicht tun und so weiter machen (lobbyieren?), als wäre nichts geschehen? Eigentlich gibt es da nur zwei Möglichkeiten: Dummheit oder Mittäterschaft…
    Zitat Ende:

    Ich denke zweiteres trifft zu. Für die Dummheit sind dann die Vollzieher, nämlich die nicht denkenden Beamten zuständig.

    6. Dez. 2009 | #

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