Unverschämtheit siegt, heißt es. Bei der Royal Bank of Scotland machen die Bankster jetzt auf beleidigt…
Im Vorjahr hat die Royal Bank of Scotland kräftig abgekackt. 24,1 Milliarden Pfund Verlust, der Staat musste einspringen und dabei wurde dem Steuerzahler so nebenbei eine Haftung für faule Papiere in der Höhe von 305 Milliarden Pfund umgehängt. Normalerweise sollte das reichen, den in der Bank handelnden Personen den Prozess zu machen (es sieht ja ein Blinder mit dem Krückstock, dass dort offenbar die meisten Geschäfte nur wegen der Provisionen – Boni – abgeschlossen worden sind).
Im Bankbusiness ist das anscheinend anders. In der RBS sind jetzt genau diejenigen, welche die Bank an die Wand gefahren haben, beleidigt. Ca 1000 Bankster haben gekündigt, weil ihnen ihre Boni vorenthalten werden sollen. Um ca 1,5 Milliarden Pfund geht es dabei und ich habe gar nicht gewusst, dass man für Verluste auch Boni aushandeln kann. Wenn man sich aber vor Augen hält, was im Zuge der Krise bekannt geworden ist und dass die Bankster für die größten Verbrecher unserer Zeit arbeiten, dann muss einem das wohl nicht wundern…
Aber wie auch immer, für die Royal Bank of Scotland und natürlich für die britischen Steuerzahler dürfte es eine Erleichterung sein, wenn die Ratten das Schiff verlassen. So können diese Luschen wenigsten keine weiteren Schäden mehr anrichten…
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PS: Ich warte jetzt nur mehr darauf, dass auch die Fußballer daher kommen und die Siegesprämien auch bei Niederlagen einklagen…