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12. Dez. 2009

Unsere deutschen Freunde schicken Soldaten in den Krieg und wundern sich, wenn die dann ihren Job machen…

Der Angriff der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe (ISAF) auf den Tanklastzug bei Kunduz macht eigentlich schon Schlagzeilen, seit er erfolgt ist. Und das hauptsächlich deshalb, weil dort auch viele Zivilisten getötet worden sind. In Deutschland meint man schon immer, sich für den Angriff ganz besonders schämen zu müssen. Der Nato-Luftangriff war ja von der deutschen Bundeswehr in Afghanistan befohlenen worden. Man untersucht schon lange und ein deutscher Verteidigungsminister hat auch schon seinen Hut nehmen müssen.

Nun hat die Diskussion über den Angriff in Deutschland eine neue Dimension erreicht. Jetzt hat sich anscheinend herausgestellt, dass der Luftschlag nicht geführt wurde, um den Tanklastzug zu zerstören, sondern um einen Haufen Taliban samt ihrer Führer zu töten. Na bumm, da sind sie aber auf was draufgekommen, die deutschen Pflichtschämer. Soldaten im Kriegseinsatz neigen halt dazu, auf den Feind zu schießen und die Haupteigenschaft von Kriegswaffen ist ihre Tödlichkeit. Oder haben die jetzt so ergriffenen Politiker in Deutschland geglaubt, die Bundeswehr zu einem Kaffeekränzchen nach Afghanistan geschickt zu haben?

4 Kommentare »

  1. Stauni schreibt:

    Zitat:
    Na bumm, da sind sie aber auf was draufgekommen, die deutschen Pflichtschämer. Soldaten im Kriegseinsatz neigen halt dazu, auf den Feind zu schießen und die Haupteigenschaft von Kriegswaffen ist ihre Tödlichkeit.
    Zitat Ende:

    Wusste gar nicht das sich Deutschland mit Afganisthan im Krieg befindet. 95 % der Deutschen werden nicht einmal einen Afghanen kennen. Was machen die deutsche Wehrmacht eigentlich in Afghanistan? Wird schon wieder seit xx Uhr zurückgeschossen. Was in diesem Land passiert ist Völkermord. Vor lauter A****kriechen bei den Amis, vergessen die Deutschen, dass sie in Afghanisten eigentlich gar nichts verloren habe. Wer hat eigentlich den Deutschen das Recht gegeben, in einem Land das sie überhaupt nichts angeht, für “Recht und Ordnung” zu sorgen. Vielleicht sollte man das einmal von dieser Seite betrachten.

    13. Dez. 2009 | #

  2. Stauni schreibt:

    Nachtrag: 30% der Deutschen werden nicht einmal wissen wo Afghanisten liegt!

    13. Dez. 2009 | #

  3. kritikus schreibt:

    Wenn ich mich erinnere, war in Deutschland immer von Kampftruppen die Rede. Und da sagt wohl schon der Name um was es geht. Den Soldaten gegenüber ist es extrem unfair, sie mit einem Kampfauftrag in ein Kriegsgebiet zu schicken und dann, wenn sie ihren Job machen (kämpfen und Gegner töten ist nunmal der Job eines Soldaten…), sie als Kriegsverbrecher hinzustellen. Wenn die jetzt so ergriffenen Politiker das nicht schon bei der Entsendung gewusst haben, dann mögen sie wegen grober Unfähigkeit zurücktreten…

    >>Vielleicht sollte man das einmal von dieser Seite betrachten.<<

    Das habe ich auch schon gemacht. Da komme ich aber auf keinen grünen Zweig. “Raus aus Afghanistan” hat schon was, aber dadurch würden unweigerlich die Taliban die Macht übernehmen und die würden wohl sogleich einmal zehntausende “Kollaborateure” umbringen und das Land wieder in eine Hölle verwandeln. Ehrlich gesagt möchte ich nicht derjenige sein, der das den Afghanen sagen muss…

    13. Dez. 2009 | #

  4. Stauni schreibt:

    Zitat:
    Wenn die jetzt so ergriffenen Politiker das nicht schon bei der Entsendung gewusst haben, dann mögen sie wegen grober Unfähigkeit zurücktreten…
    Zitat Ende:

    Ein Rücktritt wäre wohl das mindeste, was man von den deutschen Wehrmachtsführern erwarten könnte.

    Zitat:
    zehntausende “Kollaborateure” umbringen und das Land wieder in eine Hölle verwandeln. Ehrlich gesagt möchte ich nicht derjenige sein, der das den Afghanen sagen muss…
    Zitat Ende:

    Glauben Sie allen Ernstes, dass den deutschen Wehrmachtsführern wirklich so am Leben der “Kollaborateure” gelegen ist. Ich persönlich glaube das nicht. Die Motive dürften ganz woanders liegen. Den Amis in den A**** kriechen und wieder einmal ein bischen Krieg spielen dürfen. Das werden die wahren Motive der Verantwortlichen sein, welche die Soldaten zum Morden in ein Land schicken, mit dem sie weder kulturell, geschäftlich oder sonst noch irgendwie zu tun haben.
    Was würde wohl die deutsche Justiz mit Afghanen machen, die in Deutschland zig Zivilisten umbringen? Würden sie es auch dabei lassen zu sagen:”Oh, leider war es ein Irrtum”.

    13. Dez. 2009 | #

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