Söhne und Töchter

Sie hat es wieder geschafft, die glubschäugige Schminkprinzessin. Sonst bringt sie recht viel ja nicht zustande, für einen Tritt ins braune Gold ist sie aber jederzeit gut

Da hat die werte Frau Unterrichtsminister nun die Idee geboren, die Bundeshymne bei ihrer Eigenwerbung (PR- Kampagne für die “Bildungsreform für Österreich”) einzusetzen. Dass sie die Werbekampagne genauso wenig selber bezahlt, wie seinerzeit ihr Make-up, sei nur nebenher erwähnt. Dazu beauftragte sie Christina Stürmer (Musiker gibt´s in Österreich ja offenbar keine ;) ) die alte Hymne rockig aufzumotzen. Und als ob das alleine nicht schon schrecklich genug wäre, lässt die Ministerin auch noch den Text vergendern. “Heimat bist du großer Söhne und Töchter“, heißt es da jetzt. Dass das auch ohne den stürmerschen Gesang fürchterlich klingen würde, stört die Frau Schmied scheinbar nicht. Und dass da unsere FrauenministerIn und die Ex- (hat´s ja früher selber schon probiert) nicht umhin können, dieser Textänderung der Bundeshymne auch etwas abgewinnen zu können, war sowieso klar und muss nicht weiter erörtert werden…

Grundsätzlich wäre es ja egal, wenn Minister meinen, sich zum Affen machen zu müssen. Leider sind sie aber Personen des öffentlichen Lebens und repräsentieren uns alle, weshalb wir den Ruf, den sie sich umhängen, auch mittragen dürfen. So ein Gender-Unsinn um die Bundeshymne wäre wahrscheinlich auf der ganzen Welt undenkbar. Das geht nur hier, im Ösiland…

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